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Krankenpfleger

49.069 - 63.335 CHF

Alle angezeigten Löhne basieren auf einem Vollzeitpensum und einer Zahlung von 13 Monatslöhnen. Es werden Bruttolöhne (vor Abgabe von Sozialleistungen) angezeigt.

Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Krankenpfleger 4.262 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 3.775 und 4.872 CHF im Monat.

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Innere Medizin sucht: Dipl. Pflegefachperson (Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gesundheits- und Krankenpfleger)
Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) 80-100%
Krankenschwester/Krankenpfleger 80%
Krankenpfleger / Krankenschwester 40-100%
Krankenpfleger / Krankenschwester 70-100% Medizin
Gesundheits- und Krankenpfleger/in 60-90%
Krankenschwester/Krankenpfleger 80-100%
Neurologische Rehabilitation sucht eine Gesundheits- und Krankenschwester / einen Gesundheits- und Krankenpfleger auf der Privatstation
Krankenschwester / Krankenpfleger 40-100%
Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) 60-100% gemischter Wohnbereich
Assistentin Gesundheit und Soziales / Pflegeassistentin
Assistent/in Gesundheit und Soziales / Pflegeassistent/in Intensivpflege 50-80%
Pflegeassistent /-in oder Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS) 100%
Pflegehelfer/in SRK oder Pflegeassistent/in 40% - 60%
Dipl. Pflegefachperson HF/FH, FaGe, MPA und Pflegeassistent/in als Pool-Mitarbeiter/in
Assistentin Gesundheit & Soziales EBA, Pflegehelfer/in SRK, Pflegeassistent/in 50 - 60%
Pflegehelfer/in SRK oder Pflegeassistent/in 80%
Pflegeassistent/in oder Assistent/in Gesundheit und Soziales Pensum 40-50 %
Pflegeassistent/in 80% - 100%
Pflegeassistentin/-assistent im Nachtdienst
AGS/ Pflegeassistent/in 60%
Pflegeassistent/in 20 - 80% (AGS, Pflegeassistenz oder Pflegehilfe SRK)
Pflegehelfer/in SRK oder Pflegeassistent/in 40 - 60%
Pflegehelfer/in SRK oder Pflegeassistent/in 40 - 80%
Assistentin / Assistent Gesundheit und Soziales oder Pflegeassistentin / Pflegeassistent für den Mit
Lagerungspfleger/in
Lagerungspfleger/in 70-100%
Praktikantin / Praktikant - Vorpraktikum für soziale oder pflegerische Ausbildung 80-100%
Planerin / Planer mit pflegerischem Hintergrund (Pensum 60 - 100 %)
Hebamme/Entbindungspfleger (m/w/d)
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Durchschnittslohn: Krankenpfleger

Beruf Krankenpfleger

Krankenschwestern und -pfleger, auch als Fachmann/Fachfrau Gesundheit bezeichnet, betreuen Patienten in Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen, Rehabilitationszentren und psychiatrischen Einrichtungen. Sie assistieren Ärzten bei wichtigen Untersuchungen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Spital. Ein vielseitiger Beruf, der jeden Tag neue Herausforderungen mit sich bringt.

Aufgaben

Krankenpfleger organisieren und verwalten alle Abläufe in einem Spital, einem Altenheim oder einer Arztpraxis. Sie vergeben Termine, begleiten die Patienten zu ihren Behandlungen und bereiten diese auf die Untersuchungen vor. Ebenfalls erstellen sie Dokumente und Rechnungen für die Krankenkassen. Eine weitere Hauptaufgabe stellt die Betreuung der Patienten auf der Station des Krankenhauses oder Altenheims dar. Die Patienten können sich zum Teil nicht selbst waschen oder anziehen - sie sind auf die Hilfe er Krankenpfleger angewiesen. Auch das Wechsel von Verbänden, die Gabe der richtigen Medikamente zur richtigen Uhrzeit und das Umlagern der Patienten um wunde Stellen zu vermeiden, gehören zu den Aufgaben der Pfleger. Wenn ein Patient operiert werden muss, bereiten ihn die Pfleger darauf vor. Sie helfen ihm beim Anziehen seiner OP-Kleidung, geben ihm die notwendigen Medikamente und beruhigen ihn so gut es geht. Nach der Operation holen sie den Patienten aus dem Aufwachraum ab und begleiten ihn zurück auf die Station. Jeden Morgen und Abend, bei manchen Patienten auch öfter, messen die Pfleger verschiedene Werte, zum Beispiel Blutdruck oder Körpertemperatur, und kontrollieren ob sich diese im Normbereich bewegen. Die gemessenen Werte werden in der Krankenakte dokumentiert und dienen dem Arzt als Orientierung inwieweit der Patient genest. Auf Station sind die Pfleger darüber hinaus für die Essensausgabe verantwortlich. Je länger sich ein Patient im Krankenhaus befindet, desto mehr baut er eine Beziehung zum Pfleger auf. Er ist oft der Erste, der ihn morgens besucht und die Person, mit dem der Patient am meisten reden kann. Dadurch wird der Pfleger zur Vertrauensperson des Patienten und sollte ihm in der schwierigen Situation auch als seelische Stütze zur Seite stehen. Besonders in Altenheimen sind die Pfleger die wichtigsten Bezugspersonen der pflegebedürftigen Menschen. Hier gehört es zu ihrem Alltag den Geschichten der Patienten zuzuhören und für verschiedene Aktivitäten zu sorgen. Dies geschieht durch die Organisation von Nachmittagen mit Brett- und Kartenspielen, bei denen die älteren Menschen mit anderen Bewohnern des Heimes ins Gespräch kommen. Im Altenheim begleiten die Pfleger die Patienten auf ihrem letzten Lebensabschnitt und stehen ihnen als Stütze und Berater vor dem unvermeidbaren Tod zur Seite. In der Ambulanz eines Krankenhauses oder in einer Arztpraxis assistieren sie dem Arzt bei notwendigen Untersuchungen. Sie bereiten die benötigten Materialien vor, sorgen für ein steriles Behandlungszimmer und führen Voruntersuchungen am Patienten durch. Während der Untersuchung dokumentieren sie alle Symptome und Werte des Patienten und notieren die vom Arzt empfohlene Behandlung. Wenn es notwendig ist, stellen sie Rezepte aus.

Voraussetzungen

Grundvoraussetzung für eine Ausbildung zum Krankenpfleger ist der Abschluss der Volksschule mit möglichst guten Leistungen in den Naturwissenschaften. Da der Beruf den ständigen Kontakt mit Menschen beinhaltet, sollten Bewerber Freude an der Arbeit mit den Patienten, sowie Freundlichkeit und Höflichkeit mitbringen. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache und Fremdsprachenkenntnisse sind ebenfalls sehr wichtig. Man sollte sich in die Patienten einfühlen können. Eine weitere Voraussetzung stellt ein hohes Interesse an Medizin und Pflege, sowie an den Naturwissenschaften dar. Vor allem Biologie und die menschliche Anatomie spielen während der Ausbildung eine grosse Rolle. Auch grundlegende mathematische Kenntnisse sind erforderlich. Ein Pfleger sollte sowohl körperlich als auch psychisch belastbar sein. Die tägliche Arbeit mit Patienten führt oft zu Belastungserscheinungen der Knochen und Gelenke, vor allem des Rückens und der Knie. Menschen mit Vorerkrankungen in diesem Bereich sollten von diesem Beruf daher eher absehen. Die Psyche eines Pflegers muss ebenfalls viel aushalten können. In seinem Alltag sieht er viel Blut und sehr unschöne Verletzungen. Auch den Tod eines Patienten muss er verkraften können. Bei der Arbeit in einem Krankenhaus, muss sich der Pfleger in ein grösseres Team einfügen können und die Abläufe zusammen mit seinen Kollegen genau besprechen. Es ist von höchster Priorität, dass sich die Pfleger aufeinander verlassen können und sich ihrer Verantwortung den Patienten gegenüber bewusst sind. Für die Arbeit in der Verwaltungsabteilung sollten Bewerber über Freude an der Arbeit mit Computern und modernen Technologien, sowie über ein grundlegendes technisches Verständnis verfügen. Pfleger sollten zeitlich flexibel sein. Die Arbeit im Krankenhaus oder Altenheim setzt voraus, dass auch nachts, an Feiertagen oder an Wochenenden ein Pfleger da ist, der sich um die Patienten kümmern kann.

Ausbildung

Die Grundausbildung zum Fachmann Gesundheit dauert drei Jahre und wird mit einem eidgenössischen Zeugnis abgeschlossen. Sie findet in einer medizinischen Einrichtung, zumeist einem Spital, und in der Berufsschule statt. Während der theoretischen Ausbildung werden vor allem die menschliche Anatomie, sowie zahlreiche Krankheiten, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten gelehrt. In der praktischen Ausbildung durchlaufen die Lehrlinge verschiedene Stationen im Krankenhaus, zum Beispiel die Innere Medizin, Chirurgie, Geriatrie (Altersheilkunde) und Pädiatrie (Kinderstation). Mit fortschreitender Ausbildung dürfen sie immer mehr Aufgaben selbst übernehmen.

Weiterbildung und Karrieremöglichkeiten

Nach dem Abschluss der Grundausbildung ist eine Weiterbildung zum Pflegefachmann möglich, die mit einem eidgenössischen Diplom abgeschlossen wird. Die Weiterbildung verläuft berufsbegleitend an einer Höheren Fachschule und dauert etwa zwei Jahre. Pflegefachpersonen sind für die Planung, Ausführung und Überwachung der pflegerischen Massnahmen verantwortlich. Sie beobachten und dokumentieren den Erfolg der Therapie und teilen den Ärzten die neuesten Entwicklungen auf der Station mit. Ebenfalls tragen sie die Verantwortung für die Auszubildenden und Praktikanten. Die Ablegung einer Höheren Fachprüfung ist nach der Weiterbildung unter anderem als Naturheilpraktiker oder Komplementärtherapeut möglich. Ein Studium im Bereich des Gesundheits- und Pflegemanagements ist an verschiedenen Fachhochschulen möglich und endet mit dem akademischen Grad Bachelor of Science. Durch verschiedene Lehrgänge und Schulungen ist die Spezialisierung auf einen bestimmten Arbeitsbereich möglich. So werden Kurse unter anderem in der Altenpflege, der Sterbebegleitung oder der Krankheitsprävention angeboten. Eine Weiterbildung oder ein Studium im pädagogischen Bereich ist ebenfalls möglich. Weiter sind auch Weiterbildungen zu spezialisierten Berufen wie dem Tanztherapeuten denkbar. Nach dessen Abschluss kann an einer Berufsfachschule oder nach der Promotion an einer Universität unterrichtet werden. Auch ein Schritt in die Selbstständigkeit, etwa durch die Eröffnung eines eigenen ambulanten Pflegedienstes, ist denkbar.

Verdienstmöglichkeiten

Das Gehalt eines Pflegers hängt von verschiedenen Faktoren ab. Obwohl viele Kliniken nach Tarifen bezahlen, schwanken die Löhne zwischen den verschiedenen Kantonen sehr stark. Auch die Berufserfahrung und der Grad der Weiterbildung haben grossen Einfluss auf die Höhe des Verdienstes. Der durchschnittliche Lohn eines Krankenpflegers liegt bei 68600 CHF pro Jahr, was einem Monatsgehalt von etwa 5700 CHF entspricht. Während der Ausbildung liegt das Gehalt deutlich unter diesem Durchschnittswert und schwankt ebenfalls abhängig vom Kanton und der Klinik. Der Pflegeberuf ist wirtschaftlich relativ sicher, da es immer Menschen geben wird, die Pflege benötigen - egal ob im Krankenhaus oder Pflegeheim. Daher müssen sich Pfleger um einen sicheren Lohn in der Zukunft keine Sorgen machen.

FAQ zu Lohn und Gehalt