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Bademeister

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Durchschnittlich verdient man als Bademeister 4.946 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 3.971 und 5.760 CHF im Monat.

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Durchschnittslohn: Bademeister

Meister über das Wasser

Sie stehen am Beckenrand, tragen eine Sonnenbrille und pfeifen mit der Trillerpfeife, sobald jemand unerlaubt vom Beckenrand springt. Das ist wohl das Bild, welches man im Kopf hat, wenn man an das Berufsbild des Bademeisters denkt. Doch zu seinen Aufgaben gehört noch viel mehr. Welche Tätigkeiten das genau sind, wie man sich dazu ausbilden lassen kann, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und welcher Lohn möglich ist, haben wir hier übersichtlich für dich zusammengefasst.

Tätigkeit

Wer diesen Beruf ausübt, der ist für die Sicherheit aller Badegäste in einem Schwimmbad zuständig. Es gilt, sich um die Gäste zu kümmern, sie zu betreuen und natürlich die Hausordnung durchzusetzen. Darüber hinaus geben Bademeister häufig auch Aqua-Fitness-Kurse für Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren. Der Einsatzort und damit auch die Aufgaben können variieren. Ob in einem großen Freizeitbad außen, in einem Hallenbad im Luxushotel oder an einer Naturbadebucht. In Hotels und größeren Schwimmbädern werden oft verschiedene Animationsmöglichkeiten angeboten. Diese werden meist von Bademeistern durchgeführt, so wie auch die technische Überwachung der Wasserqualität, die Wartung und das Desinfizieren und Reinigen. Auch Sport- und Spielgeräte gilt es sauber zu halten und zu pflegen. Das gilt auch für die Umkleide- und Duschkabinen. Sie müssen sicher und vor allem sauber gehalten werden. Manchmal übernehmen sie auch die Kasse, oder helfen dabei, in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv zu sein. Die Hauptaufgabe ist und bleibt aber die Sicherheit der Badegäste.

Voraussetzungen

Gefragt ist vor allem ein besonders hohes Verantwortungsbewusstsein. Eltern verlassen sich darauf, dass ihre Kinder unter dem wachsamen Auge der Meister stehen. Mit dieser hohen Verantwortung muss Mann oder Frau umgehen können. Das erfordert eine starke Psyche und Selbstsicherheit. Auch deshalb, weil Badegäste schon einmal frech werden können, die Regeln wiederholt nicht einhalten, oder provozieren. Dann ist ein selbstsicheres und souveränes Auftreten erforderlich, um sich Respekt zu verschaffen. Der Spaß am Umgang mit Menschen sollte auch nicht fehlen. So wie die Fähigkeit, mit Konflikten ruhig und besonnen umzugehen. Wer oft hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichzeitig im Blickfeld haben muss, braucht ein gutes Auge und ein Talent dafür, Gefahren schon aus dem Augenwinkel zu sehen und einzugreifen. Das verlangt Konzentration und Ausdauer. Neben den charakterlichen Voraussetzungen gibt es natürlich auch körperliche. Eine gute Fitness und Sportlichkeit ist Grundvoraussetzung. Oft wird bei heißen Temperaturen gearbeitet. Dagegen sollte man immun sein. So wie gegen Hautkrankheiten und die verwendeten Chemikalien.

Oft wird für die Ausbildung ein Praktikum vorausgesetzt. Auch Kenntnisse im Bereich „Erste Hilfe“, ein Rettungsschwimmabzeichen und das Beherrschen verschiedener Schwimmstile und Strecken ist Grundvoraussetzung. Eine schulische Voraussetzung gibt es rechtlich gesehen nicht. Die meisten Azubis haben allerdings einen Realschulabschluss, oder einen Hauptschulabschluss.

Arbeitsalltag

Der Beruf Schwimmmeister ist äußerst vielfältig. Bademeister braucht es nicht nur im klassischen Hallenbad, sondern auch in großen Freizeitanlagen, auf Kreuzfahrtschiffen, in Hotels im In- und Ausland, an Badebuchten, Naturseen, Aqua-, und Freizeitparks. Dinge wie die Kontrolle der Wasserqualität bleiben jeden Tag gleich, doch die Tatsache, dass jeden Tag neue Badegäste vor Ort sind und die wiederum neue Herausforderungen mit sich bringen, macht diesen Beruf sehr abwechslungsreich. Es muss also nicht immer das Freibad vor der eigenen Haustür sein, sondern kann durchaus ein Kreuzfahrtschiff oder ein schönes Familienhotel im Ausland sein. Die Nachfrage besteht überall. Je nach eigenen Interessen und Vorstellungen, kannst du sich also in den unterschiedlichen Bereichen bewerben.

Ausbildung

Die genaue Bezeichnung ist „Fachangestellter für Badebetriebe“. Sie dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet nach einem dualen System statt – also sowohl in einem Betrieb, als auch in der Berufsschule. Dort werden dann Dinge wie Schwimmunterricht, Verhalten im Betrieb, Rettungsmaßnahmen, Kommunikation, Wasserqualitätsüberprüfung und Hygienevorschriften gelernt. Der Berufsunterricht kann an bestimmten Wochentagen, oder in Blockform stattfinden. Im Betrieb lernst du unter Anleitung, wie Duschen und Schwimmbecken richtig gereinigt werden, Wasserproben entnommen werden, Rasenflächen gemäht werden und die Aufsicht am Beckenrand abläuft. Die Arbeitszeiten finden im klassischen Schichtdienst statt- auch am Wochenende. Für die Arbeit im Betrieb trägst du die einheitliche Kleidung des Betriebes. Dazu gehört eine – meist weiße – Dienstkleidung.
Im Anschluss an einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum „Fachangestellten für Badebetriebe“ kannst du noch den sogenannten Schwimmmeister absolvieren. Das ist die nächst mögliche Ausbildungsstufe.

Gehalt

Das Gehalt in den Ausbildungsjahren ist je nach Betrieb und Bundesland anders. Findet diese in einem Betrieb statt, der tarifgebunden ist, so ist die Vergütung vertraglich festgelegt. Durchschnittlich kann man im ersten Lehrjahr mit rund 918 Euro, im zweiten Jahr mit etwa 968 Euro und im dritten Jahr mit 1.014 Euro rechnen. Wer ausgelernt hat und übernommen wird, verdient je nach tariflicher Entgeltgruppe. Ein Lohn zwischen 1.400 und 2.300 Euro ist realistisch. In einer öffentlichen Verwaltung bewegen sich die Gehälter bei etwa 2.150 Euro im Durchschnitt, im Krankenhausbereich bei rund 2.000 Euro und im Hotelgewerbe bei 1.700 Euro im Schnitt.

Vorteile

Der wohl größte Vorteil: Du arbeitest dort, wo andere ihre Freizeit verbringen. Du bist also meistens in lockerer und spaßiger Atmosphäre unterwegs, nicht selten an der Luft und ordentlich in Bewegung. Bademeister sind nicht immer nur die strengen Menschen mit den Westen, der Sonnenbrille und der Trillerpfeife, sondern bei vielen Kindern beleibt und respektiert zugleich. Du blickst hinter die Kulissen eines Freizeitspaßes und sorgst für strahlende Kinderaugen und schöne Momente. Der Schwimmspaß im Bad steckt an und überträgt gleich eine gute Laune. Dafür sorgt auch die reichliche Bildung von Vitamin D, zumindest wenn du in einem Freibad angestellt bist.

Nachteile

Der Job ist ohne jeden Zweifel körperlich sehr anstrengend und auch mental verlangen die Aufgaben einiges ab. Arbeiten bei 30 Grad im Schatten sind für Schwimmmeister keine Seltenheit. Wer die Sonne und Herausforderung allerdings liebt, ist hier genau richtig aufgehoben.

Job mit Zukunft?

Die Freizeitbranche boomt. Immer mehr und immer größere Wasserparks werden gebaut, immer mehr Bäder auf Kreuzfahrtschiffe integriert und immer mehr bewachte Badebuchten errichtet. Im Gegensatz zu vielen anderen Berufen ist dieser nicht durch die Digitalisierung bedroht. Zwar werden Dinge wie Rutschensysteme, automatische Wasserqualitätsmessung und Reinigung immer technischer, die echten Aufgaben kann allerdings keiner übernehmen. Weder die Leistung, ständig nach dem Rechten zu sehen, noch die Möglichkeit, im Ernstfall ins Wasser zu springen und Menschen das Leben zu retten. Der Job hat also definitiv Chancen in der Zukunft.

Ist das wirklich das passende für mich?

Wer noch nicht ganz sicher ist, ob dieser Job wirklich der passende für ihn ist, der kann das ganz einfach mit einem Praktikum oder Probearbeiten herausfinden. Einige Badebetriebe sind da ganz locker und bieten so etwas für einige Tage an. Dann merkst du recht schnell, ob du dich der großen Verantwortung und den manchmal doch sehr stressigen Situationen gewachsen fühlst. Natürlich kann es auch sein, dass der Stress auf den ersten Moment ersteinmal zu viel ist. Eine gewisse Gewöhnung kommt natürlich im Laufe der Zeit dazu. Bei dem Gedanken an Menschenmassen und viel Verwantwortung solltest du jedoch nicht gleich in Schweisausbrüche verfallen.

FAQ zu Lohn und Gehalt