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Betreuungsassistent

59.058 - 80.566 CHF

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Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Betreuungsassistent 5.353 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 4.543 und 6.197 CHF im Monat.

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Durchschnittslohn: Betreuungsassistent

Voraussetzungen

Die Fortbildung umfasst einen theoretischen Teil und Praxisanteile in verschiedenen Bereichen, die sich fortlaufend abwechseln. Optimal wäre die Auswahl aus ambulanter, teilstationärer und stationärer Pflege. So kann der Einblick weitreichend sein und die Entscheidung für das anschließende Einsatzgebiet für die Tätigkeit leichter fallen. Betreuung von Menschen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Nicht jeder ist für diesen Beruf in der Betreuung geeignet. Daher ist eine Erprobung vor Beginn der Fortbildung ratsam.
Um nun für die Tätigkeit als Betreuungsassistent geeignet zu sein, ist es notwendig über eine ausgewogene körperliche und seelische Stabilität zu verfügen. Außerdem sind bedeutende Grundcharakteristika Ausgeglichenheit und Geduld bei der Betreuung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen. Da alte Menschen aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung häufig über verhaltensbedingte Besonderheiten verfügen, sollte der Mitarbeiter in der Betreuung eine gewisse Gelassenheit mitbringen. Eine grundlegende Voraussetzung ist, über eine positive Einstellung zur Arbeit mit pflegebedürftigen, alten Menschen zu verfügen und das Interesse für deren Biografien entwickeln zu können. Vom Betreuungsassistenten wird erwartet, dass er seine Tätigkeit eigenständig, flexible und kreativ gestaltet. In der Betreuung ist es ebenfalls erforderlich, kommunikationsfreudig zu sein und empathische Fähigkeiten zu besitzen. In der Altenhilfe und Altenpflege tätig zu sein - dies trifft für alle Tätigkeitsbereiche zu - heißt immer auch Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen, initiativreich zu sein und Einsatzbereitschaft zu zeigen. Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Menschen auch aus anderen Arbeitsbereichen setzt Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit voraus. Ein Betreuungsassistent sollte idealer Weise ein Organisationstalent sein und über eine sehr gut verständliche, gewandte Aussprache verfügen. Mit einem Basiskurs erwirbt der Assistent seine Anerkennung. Ihm werden Grundkenntnisse vermittelt, die Umgang mit Inkontinenz, Schmerz bei dementiell erkrankten Menschen, Grundlagen der Wundbehandlung, Grundlagen der Hygiene, Sturzprophylaxe, Erste Hilfe und Verhalten im Notfall beinhalten. Natürlich müssen auch Kenntnisse zum Umgang mit der Dokumentation erlernt werden. Der Mitarbeiter muss die Grundlagen über die Formen, Symptome und Verlaufsstadien von Demenzen, psychischen Störungen, geistigen Behinderungen, typischen Alterskrankheiten und deren Therapiemöglichkeiten, Kenntnisse zur Psychologie im Alters, insbesondere Kommunikation und Interaktion mit dementen Menschen kennen. Des Weiteren sind Grundkenntnisse zum Haftungsrecht, Betreuungsrecht und zur Schweigepflicht nötig. Grundkenntnisse zur Freizeitgestaltung und zur Aktivierung, etwa Biographie-Arbeit, verschiedene Beschäftigungsangebote gehören ebenfalls dazu. Auch Kenntnisse zur Ernährung im Alter mit besonderer Beachtung von Diäten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Nahrungsverweigerung bilden den Abschuss.

Aufgaben

Die Betreuung unterstützt das Pflegepersonal beim Umgang mit pflegebedürftigen, zumeist demenziell erkrankten, alten Menschen. Eine wesentliche Aufgabe ist es, den Wunsch nach mehr Selbstständigkeit zu fördern und bei der Gewinnung größerer Selbstständigkeit aktiv mitzuwirken. Sie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der psychosozialen Betreuung insgesamt. Die Betreuung unterstützt die Verbesserung, die Umsetzung und gegebenenfalls Neuausrichtung von Konzeptionen zur Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen. Damit ist sie unmittelbar an der Mitgestaltung der Unternehmensphilosophie und des Pflege-leitbildes beteiligt.
Der Mitarbeiter in der Betreuung sollte als ständiger Ansprechpartner für die Senioren "präsent" sein. Hierbei ist eine kontinuierliche und belastbare Beziehung zu den Senioren aufzubauen. Im Vordergrund der Tätigkeit wird die Betreuung von demenziell erkrankten, alten Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz stehen. In diesem Zusammenhang ist grundlegendes Wissen zu dementiellen Erkrankungen und zum Umgang mit den Erkrankten notwendig.
Der Mitarbeiter in der Betreuung unterstützt Senioren in jeglicher Art und Weise bei alltäglichen Dingen und größeren Veränderungen (z. B. Einzug in ein Pflegeheim). Er hilft unter der Berücksichtigung der wiederkehrenden alltäglichen Ereignisse (pflegerische Maßnahmen). Die Betreuung beachtet die individuellen Bedürfnisse und Abläufe (z. B. Schlafrhythmus, Ruhezeiten). Sie begleitet den Betreuten zum Arzt oder zu therapeutischen Maßnahmen, zum Frisör, beim Einkaufen, bei Freizeitaktivitäten, bei Besuchen von Gottesdiensten und Behörden. Der Mitarbeiter der Betreuung steht dem alten Menschen für Gespräche über Alltägliches und dessen Sorgen zur Verfügung. Er berät ihn bei der Auswahl der zur Jahreszeit passenden Kleidung. Im Rahmen der Beschäftigung wird der Mitarbeiter der Betreuung aus Büchern vorlesen, singt mit dem Betreuten Lieder und musiziert gegebenenfalls. Gerade alte Volks- und Wanderlieder, Heimat- und Kirchenlieder sind sehr gut geeignet. Außerdem werden Spaziergänge begleitet und das gemeinsame, anleitende Arbeiten im Garten gefördert. Durch Brett-, Kartenspiele und Gedächtnistraining fördert die Betreuung die Senioren. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Motivation von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen, sich aktiv an der Körperpflege zu beteiligen. Biographie-Arbeit ist der Schlüssel zum Zugang zum alten Menschen. In diesem Zusammenhang können dann interessante Gespräche über das zurückliegende Leben geführt werden.
Verschiedene therapeutische Verfahren (z. B. 10-Minuten-Aktivierung, Snoezelen, Validation) sind im Alltag bei Bedarf gezielt einzusetzen. Die Betreuung beobachtet den Gesundheitszustand und das Verhalten und gibt relevante Informationen an andere Bereiche (z. B. Pflege) weiter. Mitarbeiter der Betreuung begleiten alte Menschen bis zum Schluss, also auch gegebenenfalls während der Sterbephase. Die durch ihre Weiterbildung vermittelten Kenntnisse werden auch Haftungsrecht, Schweigepflicht und Betreuungsrecht beinhalten.
Der Mitarbeiter in der Betreuung muss hygienischer Grundsätze beim Umgang mit Nahrungsmitteln einhalten. Hierzu werden Mitarbeiter fortlaufend jährlich belehrt. Bei der Zubereitung und dem Servieren des Essens ist stets zu beachten, dass das Essen bis kurz vor der Einnahme stehts abgedeckt bleiben muss. Warme Mahlzeiten haben über bestimmte Temperaturen zu verfügen.
Außerdem gehört auch das attraktive Präsentieren der Mahlzeiten dazu. Spezielle Ernährungsideen sind mit einzubringen. Mitarbeiter der Betreuung begleiten das Essen und unterstützen den alten Menschen gegebenenfalls bei der Nahrungsaufnahme (Essen reichen). Gespräche beim Essen werden angeregt. Das Abräumen erfolgt dann gemeinsam und mit Anleitung.

Karrieremöglichkeiten

Grundsätzlich sind die Karriere Aussichten für Mitarbeiter in der Betreuung wirklich gut. Ein Betreuungsassistent hat aufgrund seiner Ausbildung äußerst gute Voraussetzungen und durch das Aufsatteln mittels Weiterbildung sich beruflich weiterentwickelt. Die Betreuungsausbildung beinhaltete nämlich bereits Grundlangen, worauf eine Weiterbildung zur Pflegekraft sehr gut aufbauen kann. Allerdings muss der Mitarbeiter auch für Karrierechancen geeignet sein. Nicht jeder möchte in der Pflege arbeiten. Viele haben sich bewusst für die Betreuung entschieden.
Im Rahmen der Tätigkeit in der Betreuung kommt es dann und wann schon einmal vor, während einer Beschäftigung oder Betreuung eine pflegenahe Tätigkeit durchzuführen (z. B. einen Toilettengang oder Inkontinenzmaterial wechseln). Häufig erkennt so mancher Mitarbeiter in der Betreuung erst später, dass ihm die pflegerischen Tätigkeiten sehr gut liegen und er Freude daran findet. Hier muss dann das Gespräch mit den Verantwortlichen gesucht werden, um zu klären, was hinsichtlich einer weiterführenden Qualifikation möglich wäre. Hinsichtlich Gehalt und Lohn lohnt sich diese Überlegung und dieser Schritt allemal. Eine Ausbildung zum Pflegehelfer kann aufgrund praktischer Berufsjahre in der Betreuung einen Start ebnen. Ist dieser Weg erst einmal beschritten, könnten sich noch weitere Möglichkeiten ergeben.
Somit wäre ein späterer Weg die Ausbildung zu einer Fachfrau oder einem Fachmann in der Pflege eine weiterführende Chance. Mit entsprechendem Schulabschluss, einigen Berufsjahren und gutem Vorwissen stehen die Türen offen.
Der Lohn bzw. das Gehalt der meisten in der Betreuung tätigen liegt zwischen 3240 CHF und 4230 CHF monatlich. Eine Pflegefachperson verdient hingegen bei 5511 CHF.
Als Fachfrau oder Fachmann in der Pflege kann man dann im Laufe seines beruflichen Lebens weitere Fuktionen übernehmen. Von der Hygienebeauftragten, über Wohnbereichsleitung in einer stationären Einrichtung, bis hin zu einer Pflegedienstleitung eines größeren Bereiches (z. B. eines ambulanten Dienstes).

FAQ zu Lohn und Gehalt