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Procurement Manager

71.791 - 102.170 CHF

Alle angezeigten Löhne basieren auf einem Vollzeitpensum und einer Zahlung von 13 Monatslöhnen. Es werden Bruttolöhne (vor Abgabe von Sozialleistungen) angezeigt.

Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Procurement Manager 6.640 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 5.522 und 7.859 CHF im Monat.

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Durchschnittslohn: Procurement Manager

Die Beschaffung beinhaltet eine Reihe praktischer Methoden und Techniken sowie Werkzeuge, die bei der Organisation der Beschaffung, beim Leasing von Objekten, bei der Verteilung von Aufträgen während einer Ausschreibung und bei Konzessionen zur Straffung von Verfahren eingesetzt werden. Die Grundlage des Procurement ist die Einhaltung der Grundsätze der Offenheit (Publizität), der Gleichheit der Antragsteller, der Wirksamkeit der Transaktionen, der Verantwortung der Parteien und der Vertragsteilnehmer. Beschaffung bedeutet auch Aktivitäten, die die Suche und Verbindung von Partnern in einer zukünftigen Geschäftstransaktion, den Abschluss von Verträgen, Vereinbarungen vorsehen.

Der Einkauf bietet Ihnen spannende und abwechslungsreiche Herausforderungen. In der Ausbildung zum Einkaufsfachmann erhalten Sie die notwendigen Grundkenntnisse, die Sie sofort in Ihrer Berufspraxis anwenden können.

Beschaffungsberufsprofil vom Einkaufsfachmann

Beschaffungsspezialisten arbeiten für Unternehmen aller Branchen und Größen. Je nach Unternehmensgröße übernehmen sie sowohl operative als auch strategische Aufgaben im Beschaffungsprozess. In kleinen und mittleren Unternehmen führen sie häufig das Team oder erledigen Einkäufe selbstständig.

Einkäufer verfügen über ein tiefes und branchenübergreifendes Wissen im Bereich des Managements der materiellen Ressourcen des Unternehmens und führen unabhängig voneinander operative und strategische Arbeits- und Beschaffungsprojekte durch.

Als Beschaffungsexperte sind Sie verantwortlich für die Planung und Verwaltung der Beschaffung sowie für die Koordination und Überwachung der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen. Sie optimieren den Lagerbestand, die Warenbewegung und die Lagerprozesse und senken die Kosten.

Abhängig von der Art des Unternehmens ist der Einkäufer für die industriell notwendigen Rohstoffe verantwortlich. Er beschafft alles, was für die tägliche Arbeit in getrennten Abteilungen erforderlich ist: angefangen von Bürobedarf bis hin zu Energieversorgungsverträgen. In diesem Fall können wir auch über die Beschaffung sprechen. Andererseits kauft der Großhandelskäufer Waren direkt vom Hersteller zum Weiterverkauf. Einzelhandelseinkäufer erwerben Großhandelswaren und Güter, die über Einzelhandelsgeschäfte an Verbraucher verkauft werden. Ein Einzelhandelseinkäufer arbeitet in Handelsunternehmen oder in Verkaufsabteilungen, beispielsweise in der Mode, als Einkäufer von IT / Telekommunikation, in Supermärkten usw..

Das Hauptziel des Käufers ist die strategische Beschaffungsplanung, basierend auf dem Materialbedarf des Unternehmens oder der Fachabteilungen, um eine effektive Materialverwaltung zu gewährleisten und gleichzeitig Geld zu sparen. Der Einkäufer sucht nach potenziellen Lieferanten, analysiert Angebote nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, nimmt Kontakt mit den ausgewählten Anbieter auf und bespricht die Lieferbedingungen: Menge, Konditionen, Preise, Versandarten. Er schließt Beschaffungsverträge ab, kümmert sich um die administrative Abwicklung des Auftragsmanagements und unterhält Handelsbeziehungen zu nationalen und internationalen Lieferanten.

79 Prozent der Einkäufer sind Männer, nur 21 Prozent sind Frauen. Nur jeder zehnte Einkaufsleiter ist eine Frau. Auch männliche Einkaufsmanager verdienen in diesem Jahr grundsätzlich mehr als ihre Altersgenossinnen. Während Einkäuferinnen durchschnittlich 53.158 Euro Bruttolohn erhalten, bekommen Einkäufer 63.120 Euro Bruttolohn, das sind rund 19 Prozent mehr. Die Lücke ist für Einkaufsmanager noch größer: weibliche Einkaufsmanager erhalten durchschnittlich 60 222 Euro, männliche Einkaufsmanager verdienen fast ein Viertel mehr, 75 759 Euro.

Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in vielen Bereichen der Wirtschaft sind auch im Einkauf deutlich zu spüren. Sie haben sich in den letzten Jahren in keiner Weise verbessert. Neben der Politik müssen auch Unternehmer und Verbände diese Lücke schließen.

Sowohl für Einkäufer als auch für Einkaufsmanager wird die Beschaffungsleistung hauptsächlich durch Einsparungen gemessen. An zweiter Stelle steht die Lieferzuverlässigkeit: 20 % für Einkäufer und 23 % für Einkaufsleiter. 11 Prozent der Einkäufer und 13 Prozent der Einkaufsleiter werden anhand der geringstmöglichen Beanstandungen bei gekauften Waren und Dienstleistungen beurteilt.

Innovation wird nur von etwa einem von zehn Einkäufern und einem Einkaufsleiter finanziell gefördert.

Diese Gruppe verdient am meisten daran: Im Durchschnitt erhalten Käufer mit innovativen Ideen 62.411 Euro und Einkaufsleiter 77.482 Euro. Einkäufer, die an Ersparnissen gemessen werden, erhalten 61.601 Euro, Einkaufsleiter 74.730 Euro in dieser Kategorie. Einkäufer und Einkaufsmanager, die nach ihrem Anteil am globalen Angebot bewertet werden, verdienen mit 65.324 (Einkäufer) und 80.332 (Einkaufsmanager) am meisten.

Diese Zahlen sind wichtig, weil der Einkauf mit seinen vielen Schnittstellen innerhalb des Unternehmens und mit Lieferanten im Kontext bei der digitalen Transformation großes Potenzial hat, eine Schlüsselrolle als Innovator zu spielen. Viele Umfragen zeigen, dass Akquisition 4.0 für Unternehmen als treibende Kraft für Innovation und Prozessoptimierung im Vergleich zu Volkswirtschaften immer wichtiger wird.

Zielgruppe für das Procurement

Junge Berufstätige, die in den Bereichen Beschaffung, Materialwirtschaft oder Logistik tätig sind und ihr Fachwissen vertiefen möchten, sind die Zielgruppe der Ausbildung. Einkaufsspezialisten lernen, im Supply Chain Management ganzheitlich und online zu denken und zu handeln. Sie lernen modernste Beschaffungsprozesse kennen, können diese mit geeigneten Methoden optimieren und leisten so einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitgeber.

Die Ausbildung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Beschaffung, Materialwirtschaft oder Logistik, die sich auf qualifizierte Arbeiten vorbereiten möchten. Die Weiterbildung vermittelt Grundkenntnisse über Beschaffungsmethoden, Beschaffungsprozesse und das Beschaffungsmanagement und ermöglicht es Ihnen, eine eigenständige Funktion im Procurement zu übernehmen. Einige Lehrveranstaltungen sind nebenberuflich und bieten eine gezielte Ausbildung für die „Einkaufsfachkraft“. Dieser Abschluss eröffnet gute Karrieremöglichkeiten und ermöglicht den Einstieg in ein weiterführendes Studium, beispielsweise eine höhere technische Prüfung, als Diplomspezialist oder Einkaufsleiter / in.

Voraussetzungen

Als Einkäufer müssen Sie sehr analytisch vorgehen und in der Lage sein, beispielsweise Rohstoffe zum optimalen Zeitpunkt zu kaufen. Wenn Sie zu früh oder zu viel aufkaufen, ist zu viel Kapital im Lager gebunden, aber wenn Sie zu spät oder zu wenig kaufen, kann sich die Produktion verlangsamen. Neben Organisationstalent, Zuverlässigkeit und Flexibilität gehören Verhandlungsgeschick zu den Soft Skills, die Sie im Einkauf benötigen. Unternehmen möchten, dass Sie häufig auch herkömmliche Programme (MS Office oder SAP) kennen.

Wenn Sie sich als Einkäufer bewerben, haben Sie gute Business-Ausbildungen. Die Chancen stehen noch besser mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften.

Voraussetzungen für die Bewerbung als Käufer

  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder Bachelor- oder Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen, Supply Chain Management, Handel, Marketing, Logistik.
  • Verhandlungssicheres Englisch
  • Sichere Verwendung von Excel
  • Ausgezeichnete Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeiten
  • Erste Berufserfahrung im Bereich Beschaffung und Einkauf

Gehalt

Nach Angaben der Bundesländer beträgt die Gehaltsdifferenz der Einkäufer beim Lohn bis zu 37 652 Euro. Die meisten Mitarbeiter verdienen in Nordrhein-Westfalen - 72.659, Einkäufer aus Sachsen - 35.007 Euro. Die Differenz der Einkaufsleiter beträgt bis zu 29.926 Euro.

Einkaufsleiter aus Baden-Württemberg verdienen das Beste (Gehalt von 80.023 Euro) und die wenigsten bekommen ihre Kollegen aus Brandenburg (50.097 Euro brutto Lohn). In der Tat können Sie sehen, dass Einkaufsmanager und Einkäufer aus dem Osten der Republik deutlich schlechter bezahlt werden als im Westen.

Die Gehälter variieren je nach Branche

Für Einkäufer beträgt der Lohnunterschied für die betrachteten Branchen bis zu 24.658 Euro. Hier ist die Möbel- und Konsumgüterindustrie (Non-Food) am weitesten vom Durchschnitt entfernt. Einkäufer verdienen hier bis zu 22.641 Euro. Hier weisen der Einzelhandel und die Pharmaindustrie die größten Unterschiede bei den Durchschnittslöhnen auf.

Einkäufer verdienen mit 76.515 Euro am meisten bein Non-Food-Produkten in der Konsumgüterindustrie, gefolgt von Einkäufern aus der Sonderfahrzeugindustrie (73.562 Euro) und dem Gesundheitswesen (73.094 Euro). Einzelhändler, Möbelhersteller und Dienstleistungsunternehmen finden sich weiter unten.

Die Einkaufsleiter hingegen verdienen in der Pharmaindustrie mit 90.762 Euro am meisten. Es folgt die Sonderfertigung von Autos mit einem Durchschnittsgehalt von 90.620 Euro und der Einkauf in der Automobilbranche mit 78.782 Euro.

Teilnahme an Weiterbildung

Eine Umfrage ergab, dass 2016 nur jeder zweite Einkäufer und nur sechs von zehn Einkaufsleitern mindestens eine Schulung absolviert haben. Während Schulungen für Einkäufer im Durchschnitt keine Auswirkungen auf die Löhne hatten, verdienen Einkaufsleiter mit Schulungen rund 3.000 Euro pro Jahr mehr als Kollegen ohne Schulung (72.383 Euro).

Gerade aufgrund der digitalen Schocks in der Wirtschaft ist die Weiterbildung zum Beispiel zur Verarbeitung und Interpretation von Big Data wichtig und trägt damit automatisch zu höheren Löhnen bei.

Mit diesem Einstiegsgehalt können Sie in der Schweiz rechnen

Wenn Sie gerade als Einkäufer anfangen, können Sie mit einem Bruttoumsatz von durchschnittlich 54.996 Franken pro Jahr rechnen. Das sind 4583 Franken brutto pro Monat.

Einkommen nach Alter

Je nach Alter gibt es Lohnunterschiede bei der Arbeit als Einkäufer. In jungen Jahren können Sie mit einem Bruttoeinkommen von durchschnittlich 45'000 Franken pro Jahr rechnen. Der Lohn ändert sich mit dem Alter und beträgt brutto 112'000 Franken. Dies entspricht einer Veränderung von 149 %.

Bundeslandeinkommen: Bern oben, eher unten - Waadt

Je nach Arbeitsort gibt es Lohnunterschiede bei der Arbeit als Einkäufer. In Bern, Thurgau und Basel-Stadt haben Sie das höchste Verdienstpotenzial. Sie müssen Lohnverluste in den Bundesländern Waadt, Tessin und Graubünden hinnehmen.

FAQ zu Lohn und Gehalt