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Durchschnittslohn: Erntehelfer

Erntehelfer Lohn

Erntehelfer sind saisonale Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Sie werden vor allem zur Erntezeit gebraucht, da der Bauer die Massen an Obst und Gemüse nicht allein einfahren könnten. Generell werden Erntehelfer vor allem dort eingesetzt, wo das Ernten mit Maschine nicht möglich oder nur unter großen Schwierigkeiten machbar wäre. Beispiele dafür, wo nach wie vor viele externe Helfer gebraucht werden, sind die Weinlese oder das Ernten von Feldgemüse.
Hierbei sind die Spargelstecher bei der Spargelernte und die Erdbeerpflücker im Frühjahr bis Frühsommer die wohl bekanntesten Beispiele, wenn man an saisonale Hilfskräfte für das Einholen der Ernte denkt.
Ebenso werden sie zum Beispiel in Gewächshäusern für die gleiche Tätigkeit oder in den Hallen für den Prozess direkt nach der Ernte eingesetzt. Hierbei geht es dann darum, das Geerntete zu putzen, zu verpacken oder so weit bearbeiten, dass es zum Verzehr geeignet ist.
Entsprechend des Tätigkeitsfeldes geht es also vor allem darum, einen Landwirt dabei zu unterstützen, die große Masse an Erntegut einzufahren.
Im Allgemeinen ist die Arbeit als Erntehelfer eine kurzfristige beziehungsweise befristete Arbeit, da es in dem Bereich keine Aufgaben mehr gibt, sobald die Ernte eingefahren ist.
Derzeit werden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz meist saisonale Hilfskräfte aus Osteuropa, vor allem aus Rumänien oder Polen, beschäftigt.

Die Voraussetzungen, die man mitbringen muss, um Erntehelfer zu werden

Objektiv betrachtet kann klar davon gesprochen werden, dass die Arbeit als unterstützende Kraft in der Landwirtschaft ein physisch sehr anstrengender und anspruchsvoller Job ist. So muss man, hat man dem Bauer einmal verbindlich seine Hilfe zugesichert, auch bei Hitze oder Dauerregen arbeiten. Schließlich kann das Einfahren der Ernte nicht auf gutes oder angenehmes Wetter warten.
Man braucht jedoch keinen Abschluss, keine Ausbildung und kein Studium. Jeder, der sich bereit dazu fühlt, kann also die für die Landwirtschaft sehr bedeutsame Arbeit als saisonaler Helfer antreten.
Ebenso braucht man einen belastbaren Körper, da zum Beispiel die oben genannten Arbeiten als Erdbeerpflücker oder Spargelstecher erfordern, lange Zeit gebückt auf dem Boden kniend zu verbringen. Auch ein belastbarer Geist ist notwendig, da die Erntehilfe Akkord Arbeit ist, man steht oft unter Zeitdruck und Stress.
Eine weitere Grundvoraussetzung ist selbstverständlich auch, dass man gerne Zeit an der frischen Luft verbringt sowie bereit zu ist, den Bauern über die gesamte Erntesaison zu unterstützen.
Des Weiteren ist das Gehalt beziehungsweise der Lohn des Ersthelfers nicht hoch. Selten verdient man mehr als den Mindestlohn, da die Bauern es sich nicht leisten könnten, jedem einzelnen Helfer mehr zu bezahlen.
Auch sollte man kein Problem damit haben, für die Erntezeit gemeinsam mit vielen anderen Helfern in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht zu werden. Das ist für die Landwirte oder vermittelnde Zeitarbeitsfirmen zumeist die sinnvollste Möglichkeit, den Helfern eine gute Unterkunft zu bieten.

Berufliche Aussichten für Erntehelfer

Da das Unterstützen der Bauern beim Einholen der Ernte eine saisonale Arbeit ist und auch nicht mehr sein kann, da sie nur zur Erntezeit benötigt wird, sind die Karriereaussichten begrenzt.
Selbstverständlich ist es möglich, sich jedes Jahr einen Lohn bei der Erntehilfe zu verdienen. Allerdings wird es in den meisten Fällen nötig sein, in den anderen Zeiten des Jahres gegebenenfalls anderer Arbeit nachzugehen. Auf diese Weise kann man sich ein dauerhaftes und mehr Stabilität gewährendes Gehalt über das ganze Jahr hinweg sichern.
Man kann in dieser Branche also nicht dauerhaft arbeiten aufgrund der natürlichen Grenzen, die bei dieser Tätigkeit gesetzt sind.

Wichtig ist allerdings auch zu erwähnen, dass man auch in der Branche der Erntehilfe durch mehrere Jahre Erfahrung Vorteile hat.
Wer also den Wunsch oder das Ziel hat, über längere Zeit oder gar dauerhaft jede Saison bei einem Landwirt mitzuarbeiten, der wird nach und nach einen etwas höheren Lohn bekommen, je mehr Saisons er bereits beim Einfahren der Ernte geholfen hat. Als relevante Meilensteine werden dabei meist unter drei Jahren, drei bis sechs Jahre, sechs bis neun Jahre und letztlich über neun Jahre an Erfahrung in dem Metier angesetzt.
Zu Anfang wird man also höchstwahrscheinlich nicht mehr als den Mindestlohn erhalten. Dann aber gibt es zumindest kleine Steigerungen, oftmals eben in den oben benannten Abständen.
Denn natürlich wird man effizienter und effektiver und wird eine höhere Rate an makellosem Erntegut abliefern können, je länger man die Arbeit schon macht und je mehr Erfahrung man besitzt. Außerdem ist es wichtig, die Fähigkeit zu entwickeln, die Früchte bezüglich ihrer Reife zu begutachten und zu bewerten. Und je öfter man mit dem Erntegut zu tun hatte, desto genauer werden entsprechend die Bewertungen und der Blick dafür, was bereits erntereif ist und was nicht. Gerade deshalb ist es auch im Interesse der Bauern, gute und erfahrene Helfer einzusetzen und nicht nur nur Neulinge, die vielleicht noch eher den ein oder anderen Spargel beim Herausziehen zerbrechen.
Eine anderer wichtiger Aspekt was die Höhe des Lohns angeht, ist, wo man sich zur Erntehilfe bewirbt.
So wird ein lokaler Kleinbauer niemals einen gleich hohen Lohn bezahlen können, wie es zum Beispiel landwirtschaftlichen Großbetrieben mit teilweise tausenden Arbeitskräften möglich sein wird. Andererseits ist es wahrscheinlicher, mit einem einzelnen Landwirt eine engere Beziehung aufzubauen als mit den Verantwortlichen in einem größeren Betrieb.
Das wiederum könnte nämlich nützlich sein, wenn man auch in der kommenden Saison wieder tätig werden will. Dann bekommt man mit Sicherheit eher einen garantierten Platz bei dem einzelnen Landwirt, der einen als eifrigen Arbeiter kennt, als bei dem Großbetrieb, bei dem man sich unter Umständen gar nicht mehr an einen erinnert.

Berufsvorsorge für Erntehelfer in der Schweiz

In der Schweiz existiert die AHV, die sogenannte Alters- und Hinterlassenen Versicherung. Diese ist Teil des staatlichen Drei-Säulensystems und obligatorische Rentenversicherung.
Die AHV dient der Berufsvorsorge fürs Alter und die AHV Beiträge müssen von jedem Versicherten geleistet werden. Ab dem 64. Lebensjahr haben Frauen ein Recht auf die Rentenzahlungen aus der AHV, Männer ab dem 65.
Automatisch versichert und zugleich beitragsverpflichtet sind bei der AHV alle Personen ab dem 20. Lebensjahr, die in der Schweiz wohnhaft sind - auch Studenten und nicht Erwerbstätige. Weiterhin sind auch Schweizer Bürger betroffen, die nicht in der Schweiz selbst, aber bei einem schweizerischen Arbeitgeber im Ausland tätig sind.
Und zuletzt der wahrscheinlich wichtigste Punkt für Erntehelfer: nicht schweizerische Personen, die auch nicht in der Schweiz wohnen, aber in der Schweiz arbeiten.
Wenn man also aus dem europäischen Ausland, wie zum Beispiel Polen oder Rumänien, stammt, kann man sich als Erntehelfer in der Schweiz bewerben. Man kann auch außerhalb der Saison wieder bei der Familie in der Heimat sein und trotzdem in dem AHV Programm sein. Denn bei der Arbeit in der Schweiz wird man verpflichtend in das Berufsvorsorge Programm der AHV aufgenommen. Wichtig ist dabei allerdings, zu prüfen, dass der Landwirt die Abgaben auch wirklich bezahlt beziehungsweise den Helfer überhaupt beim Amt anmeldet.

Generell gilt bei Unselbstständigen, also Angestellten, dass der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber jeweils hälftig die Beiträge übernehmen. Selbstständige hingegen müssen den gesamten Betrag leisten, der sich immer nach ihrem Einkommen richtet.
Im Falle der Erntehelfer ist hier also relevant, ob ein Landwirt sie für die Erntesaison als Kurzzeit Arbeitnehmer unter Vertrag nimmt, oder ob er fordert, dass sie jeweils als selbstständige Kräfte für ihn tätig werden sollen.
In jedem Fall ist per Gesetzt festgelegt, dass auch die saisonalen Hilfskräfte in der Landwirtschaft die AHV-Beiträge zu leisten haben. Damit ist zumindest teilweise die berufliche Altersvorsorge gesichert.

FAQ zu Lohn und Gehalt