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Abkanter

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Durchschnittslohn: Abkanter

Lohn als Abkanter

Das vielseitige Arbeitsgebiet der Blechumformung Das Abkanten von Blechen verschiedener Materialstärken gehört als Gruppe des Umformens zu den spanlosen Bearbeitungsverfahren. Die gewünschte Formgebung bis zum fertigen Bauteil erfolgt durch Kraftaufwendung auf das zu bearbeitende Werkstück, ohne dass Material spanend abgetragen wird. Diese Art der spanlosen Formgebung hat den entscheidenden Vorteil, dass der Faserverlauf im Material nicht durch spanabhebende Arbeitsvorgänge unterbrochen wird. Es findet bei dieser Art der Formgebung eine Faserumlenkung, die oft auch mit einer Materalverdichtung in der Biegezone verbunden ist, statt. Hierdurch wird durch Kaltverfestigung die Festigkeit des Bauteiles erhöht. Die Blechumformung durch Abkanten ist ein sehr häufig angewandtes Umformverfahren, mit welchem beispielsweise Computergehäuse oder auch Blechgehäuse für andere Verwendungszwecke hergestellt werden.

Voraussetzungen für den Beruf als Abkanter

Ein wesentliches Tätigkeitsfeld des Abkanters ist das spanlose Anfertigen von Bauteilen nach Zeichnung. Ein Abkanter muss eine Ausbildung in einem Beruf aus der Metallbranche erfolgreich abgeschlossen haben. Dies beinhaltet vor allem, dass sie oder er technische Zeichnungen lesen können und verstehen muss. Die Hauptinformationen für die Fertigung von Bauteilen werden in Form von technischen Zeichnungen, die mit Hilfe von CAD von 3D-Modellen abgeleitet werden, an die Fertigung weitergegeben. Der Beruf des Abkanters setzt ein gewisses Maß an Teamfähigkeit voraus. Es ist auch ein Mindestmaß an körperlicher Belastbarkeit notwendig, denn oft ist die Arbeitszeit in ein Schichtsystem eingebunden. Neben der Fähigkeit des Zeichnunglesens sind auch auch unbedingt ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich, um der täglich vorkommenden Kommunikation in ausreichendem Maße Rechnung tragen zu können.

Tätigkeitsfeld des CNC-Abkanters

Der CNC-Abkanter fertigt Blechbauteile nach Zeichnung an. Ebenso gehört das Anfertigen von Metallbaukonstruktionen mit zum Arbeitsfeld des CNC-Abkanters. Oft müssen angefertigte Bauteile vor Ort an der Baustelle vom CNC-Abkanter montiert werden. Der CNC-Abkanter richtet CNC-Maschinen für die Blechbearbeitung ein und bedient diese. Des Weiteren schneidet der CNC-Abkanter Rohmaterial in Form von Stangen und Rohren für die spätere Bearbeitung zu.

Karrieremöglichkeiten des Abkanters

Der Lohn bzw. das Gehalt eines Abkanters beträgt in der Schweiz durchschnittlich 5530 CHF pro Monat. Da die Blechbearbeitung ein wesentliches Standbein des allgemeinen Maschinenbaus darstellt, sind auch die Beschäftigungsmöglichkeiten des Abkanters zahlreich und vor allem sehr umfangreich. Eine mehrjährige erfolgreiche Tätigkeit in der Abkantbranche stellt eine gute Grundlage für eine weiterführende Ausbildung, beispielsweise als Konstrukteur für 3D-Modelle in CAD, dar. Ebenso bildet eine solche praxisbezogene Tätigkeit eine gute Basis für eine akademische Weiterbildung in einem Ingenieurberuf. Schwenkbiegemaschine, Abkantpresse und Abkantbank als wichtige Bearbeitungsmaschinen für die Blechbearbeitung Das besondere Merkmal einer Schwenkbiegemaschine ist der eigentliche Biegevorgang, der durch eine schwenkbare Anlageleiste erfolgt. Diese Leiste legt das eingelegte Blech, welches durch ein Gesenk kraftschlüssig festgespannt wird, um den gewünschten Biegewinkel um. Der Bediener schiebt den unbearbeiteten Blechstreifen an den Tiefenanschlag der Schwenkbiegemaschine. Der Biegewinkel kann bei diesem Verfahren sehr präzise eingehalten werden. Abkantpresse und Abkantbank sind in ihrer Arbeitsweise ähnlich. Bei beiden erfolgt die Blechumformung durch einen vorgefertigten Stempel, der das Blech in eine Matrize drückt. Stempel und Matrize sind dabei so gefertigt, dass der Mindestbiegeradius auf keinen Fall unterschritten wird. Die erforderlichen Kräfte zur Blechumformung sind dabei sehr hoch. Daher müssen unbedingt alle notwendigen Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Besonderheiten, die bei der spanlosen Blechbearbeitung zu beachten sind

Wenn ein Blech gebogen wird, bedeutet dies immer, dass es über seine Streckgrenze hinaus belastet werden muss, um eine bleibende Formänderung zu erhalten. Die Streckgrenze eines Werkstoffes ist diejenige Spannung, ab welcher der Werkstoff nach Kraftentlastung nicht mehr in seine ursprüngliche Gestalt zurückkehrt, sondern eine bleibende Formänderung erfährt. Jegliche Belastungen unterhalb der Streckgrenze lässt nach Wegnahme der Kraft das Bauteil in seine ursprüngliche Form wieder zurückkehren. Belastungen oberhalb der Streckgrenze haben dagegen eine bleibende Formänderung des Bauteils zur Folge. Es kommt dann nach Kraftentlastung lediglich zu einer gewissen Rückfederung. Daher muss das Blech beim Biegen immer um gerade dieses Maß der Rückfederung hinaus weiter gebogen werden, damit es nach Kraftentlastung den gewünschten Biegewinkel erhält. Beim Biegen eines Bleches um einen bestimmten Radius kommt es an der Innenseite des Bleches zu einer Druckspannung, an dessen äußeren Seite dagegen zu einer Zugspannung. Dies bedeutet, dass die Innenseite des Bleches gestaucht, die äußere Seite jedoch gedehnt wird. In der Mitte der Blechstärke befindet sich die neutrale Faser, welche weder gestaucht noch gestreckt wird, sondern seine ursprüngliche Länge beibehält. Damit das Blech beim Biegen nicht bricht, ist dessen Mindestbiegeradius zu beachten. Dieser Mindestbiegeradius ist eine ganz wesentliche Größe, die verhindert, dass das Blech beim Biegen örtlich eine zu große Stauchung bzw. Streckung erfährt, die zu einem Bruch des Bleches führen würde. Die einzuhaltende Größe des Mindestbiegeradius ist von zahlreichen Faktoren, wie Blechdicke, Werkstoff und dessen Materialfestigkeit, Biegegeschwindigkeit, Kantverfahren und der Walzrichtung abhängig. Die Materialfestigkeit hängt dabei wesentlich vom Gehalt an Kohlenstoff ab. Der verwendete Blechwerkstoff spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle, denn er bestimmt auch die Größe des Umrechnungsfaktors. Der Umrechnungsfaktor ist beispielsweise bei Stahl gleich 1. Dies bedeutet, dass der Mindestbiegeradius gleich der verwendeten Blechstärke ist. Kupferblech hat einen Umrechnungsfaktor von 1,5, was bedeutet, dass die Blechstärke mit 1,5 zu multiplizieren ist, um den Mindestbiegeradius zu erhalten. Bei Verwendung von Aluminium erhält man den Mindestbiegeradius durch Multiplikation der Blechstärke mit dem Faktor 2. Walzrichtung als wesentlich zu beachtende Größe für das Biegeverfahren Das Walzen eines Bleches hinterlässt gewisse Spuren in dessen Werkstoffgefüge. Es bilden sich bei diesem spanlosen Bearbeitungsgang faserförmige Strukturen, die längsseitig in Walzrichtung verlaufen. Diese Längsfasern sind eine Folge der Stauchung des Materials. Wenn das Blech später gebogen werden soll, so ist unbedingt darauf zu achten, dass die Biegung quer zum Walzfaserverlauf erfolgt. Wird dieser wichtige Grundsatz nicht beachtet und das Blech in Walzrichtung gebogen, besteht die Gefahr, dass das Blech aufreißt.

Fazit

Die spanlose Bearbeitung von Blechteilen erfolgt meist in mehreren, aufeinander folgenden Arbeitsstufen. Dies gilt besonders für die Erzeugung von U-, Z- und Hutprofilen. Die Bearbeitung von komplex gebogenen Blechteilen besteht nun darin, die einzelnen Arbeitsschritte in sinnvolle Einzelbiegungen aufzuteilen. Nach der ersten Biegung müssen alle Folgenbiegungen so gestaltet sein, dass das sich biegende Blechteil nicht mit dem Biegewerkzeug kollidiert. Dabei ist in jedem Fall darauf zu achten, dass der Mindestbiegeradius niemals unterschritten wird. Diese überaus wichtige Kenngröße ist ein entscheidender Parameter für die Qualität des fertig gebogenen Produktes. Die konsequente Nichtunterschreitung des Mindestbiegeradius verhindert unzulässige Stauchungen an der Innenseite sowie unzulässig hohe Streckungen an der Außenseite des Biegeradius. Auf diese Weise wird der bestehenden Rissbildung an der Außenseite der Biegung wirksam vorgebeugt. Als praktische Beispiele für abgekantete Blechkonstruktionen, die auch relativ häufig vorkommen, seien hier Blechrinnen, Kamineinfassungen und Ortgangverkleidungen an Häusern genannt. Allein an diesen wenigen Anwendungen von Blechabkantungen lässt sich schon die Bedeutung des CNC-Abkanters mit seinem vielfältigen Arbeitsfeld, bei dem niemals Langeweile aufkommt, erkennen und abschätzen. Die praktische Befriedigung über eine sinnvolle und abwechslungsreiche Arbeit sowie eine angemessene Bezahlung sind ein guter Lohn und ein Ansporn für eine Berufswahl als CNC-Abkanter.

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