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Durchschnittslohn: Wirtschaftsingenieur

Der Wirtschaftsingenieur arbeitet interdisziplinär, weshalb schon die Ausbildung – oft an einer Fachhochschule – ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Teile verknüpft. Ökonomische, technisch-naturwissenschaftliche und teilweise juristische Inhalte schaffen eine übergreifende Fachkompetenz. Das schlägt sich später im Lohn nieder, in der Schweiz verdient ein Wirtschaftsingenieur teilweise über 105.000 CHF jährlich.

Welche Tätigkeiten übt der Wirtschaftsingenieur aus?

Wirtschaftsingenieure FH (Ausbildung an einer Fachhochschule) übernehmen in der Industrie, im Dienstleistungssektor und in der öffentlichen Verwaltung Führungs- und Projektleitungsaufgaben an der Schnittstelle zwischen Technik/Informatik und Betriebswirtschaft. Sie sind ausgebildete Generalisten und verfügen über solide ökonomische und technische Kenntnisse. Während der Ausbildung konnten sie bestimmte Teilbereiche vertiefen, die nachfolgend im beruflichen Einsatz relevant sind. Das sind vorrangig diese Fachrichtungen:

  • Process Controlling: Diese Spezialisten entwickeln neue Strategien und setzen sie um. Die Voraussetzung dafür ist die Analyse von wirtschaftlich-technischen Zusammenhängen in der Produktion, der Beschaffung, dem Qualitätsmanagement, dem Consulting, dem Marketing und dem Service Management.
  • Produktmanagement: Der Bereich befasst sich mit der Entwicklung und Vermarktung von Produkten. Die Wirtschaftsingenieure erkennen Marktsignale und initiieren hierfür technische Entwicklungen, die sie nachfolgend wirkungsvoll umsetzen. Im Industrial Engineering und in der Produktentwicklung optimieren sie Systeme und planen neue Fertigungsanlagen inklusive der Evaluation der nötigen Betriebsmittel.
  • Informations- und Datenmanagement: Hier geht es um ökonomische und finanzmathematische Analysen. Wenn die Logistik im Fokus steht, umfasst der Aufgabenbereich die Beschaffung, das Supply Chain Management, den Transport und den Verkehr.

Ein Wirtschaftsingenieur FH führt Mitarbeitende. Darüber hinaus kooperiert er ständig interdisziplinär mit FachspezialistInnen aus anderen Projektteams. Dazu gehören eine vernetzte Denkweise und in international aufgestellten Unternehmen auch gute Fremdsprachenkenntnisse.

Wirtschaftsingenieur: Ausbildung

Folgende Bildungsangebote einer Hochschule, Fachhochschule oder Fernfachhochschule existieren mit Stand 2019 in der Schweiz:

  • BFH Bern in Biel
  • Fernfachhochschule Schweiz in Bern, Basel, Brig und Regensdorf
  • Hochschule Luzern
  • FHS für Angewandte Wissenschaften in St. Gallen
  • Hochschule für Technik in Rapperswil
  • Hochschule für Technik, FH Nordwestschweiz in Brugg-Windisch
  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur

Die Studiendauer beträgt in Vollzeit sechs Semester und berufsbegleitend acht bis 12 Semester. Ausbildungsinhalte sind Informatik/Datenbanken, Logistik, Mathematik/Statistik, Konstruktion, Unternehmensorganisation, Elektrotechnik, Kosten-/Projekt-/Qualitäts-/Produkt­management, Financial ­Engineering und Produktionsplanung und -steuerung. Die <a href="">Ausbildung endet mit einem eidgenössisch anerkannten BsC (Bachelor of Science) in Wirtschaftsingenieurwesen. Voraussetzungen für den Studienbeginn an einer Hoch- oder Fachhochschule sind:

  • für die prüfungsfreie Aufnahme der Abschluss einer dreijährigen beruflichen Grundausbildung in einem verwandten Gebiet (technische, kaufmännische oder gestalterische Berufsmaturität)
  • alternativ gymnasiale Maturität plus ein Jahr Berufspraktikum wiederum in einem verwandten Ge­biet

Weiterbildungsmöglichkeiten für einen Wirtschaftsingenieur

Die Wirtschaftsingenieure können an einer Fachhochschule ihren Master machen. Studienrichtungen wären Science in Engineering, Business Information Systems und auch Business Administration. Universitäten bieten den Master in Informatik/Computer Science und Angewandter Statistik an. Die Nachdiplomstufe kann zum Master of Advanced ­Studies, Banking and Finance oder Betriebsökonomie führen.

Berufsausübung von Wirtschaftsingenieuren

Die Industrie und Verwaltungen setzen einen Wirtschaftsingenieur wie oben beschrieben in Führungspositionen und für interdisziplinäre Aufgaben ein. Darüber hinaus kann er auch als Consultant arbeiten. Die Perspektiven auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sind sehr gut.

Wirtschaftsingenieur Gehalt

Der durchschnittliche Lohn pro Monat lag in der Schweiz im Jahr 2019 bei 6.584 CHF. Die Hälfte aller Befragten verdiente 4.913 bis 8.130 CHF monatlich. Die mittlere Spanne für das jährliche Gehalt von Wirtschaftsingenieuren wird nach Ermittlungen von Verbänden mit 63.867 bis 105.690 CHF angegeben. Der Lohn hängt von der Region, dem eigenen Studienabschluss, dem Unternehmen, den Berufsjahren und der Position ab. Das höchste Gehalt erhält ein Wirtschaftsingenieur in einer Region wie Zürich, Basel, Genf oder Bern in einem Konzern und auf höherer Leitungsposition, wenn er fünf Jahre oder länger im Beruf arbeitet.

Welche Branchen beschäftigen bevorzugt Wirtschaftsingenieure?

Schwerpunktbranchen für diesen Beruf sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Elektrotechnik und das Bauwesen. Viele Consultingunternehmen beschäftigen Wirtschaftsingenieure, von denen branchenübergreifende Expertise verlangt wird. Immer häufiger suchen zudem Versicherungen, Kreditinstitute, der Einzelhandel und Informatikunternehmen diese Spezialisten. Dort können sie auch als Vertriebsingenieure sowie im Qualitäts- und Umweltmanagement arbeiten.

Wie ist der Beruf des Wirtschaftsingenieurs entstanden?

Es ist ein Traditionsberuf. Europäische Universitäten boten die Studienrichtung schon im ausgehenden 19. Jahrhundert an, während sie in den USA seit 1908 bekannt ist. Allerdings bezeichnete man die Studiengänge als „Wirtschaft und Technik“. Das trifft bis heute den Kern der Tätigkeit, nur die Bezeichnung hat sich geändert. Vor rund 100 Jahren war die Hauptintention für das Studienfach, die Nachkommen von Unternehmern auszubilden, die einmal die Nachfolge antreten sollten. Das hat gut funktioniert. Bis heute sind Wirtschaftsingenieure für die Abteilungs- und Betriebsleitung in Industrieunternehmen prädestiniert und erlangen im Verlauf ihrer Karriere oft so eine Position. Allerdings boten weltweit bis nach 1970 nur wenige Hochschulen oder Universitäten die Studienrichtung an, bis sich vielfach – so auch in der Schweiz – der Wirtschaftsingenieur (FH) durchzusetzen begann. Das liegt wegen der wissenschaftlichen Zuordnung auch nahe, weil es um sehr praktisches und fachübergreifendes Wissen geht. Eine berufliche Vorbildung in einem technischen oder kaufmännischen Beruf ist in jedem Fall von Vorteil. Dementsprechend gibt es auch sehr gute Weiterbildungsangebote für Wirtschaftsingenieure mit praktischer Berufserfahrung. Diese Angebote werden vor einem Karriereschritt in die Unternehmensleitung wahrgenommen.

Besondere Expertise im Wirtschaftsingenieurwesen

Die Kenntnis von Betriebsabläufen ist für den Beruf zentral. Sie muss auch theoretisch durchdrungen werden. Neben der Theorie benötigen die Spezialisten Methoden, Tools und intersubjektiv nachprüfbare Erkenntnisse zu den Zusammenhängen des innerbetrieblichen Geschehens. Um diese Erkenntnisse intersubjektiv (also aus der Sicht mehrerer beteiligter Fachkollegen) überprüfen zu können, ist es nötig, über ingenieur-, wirtschafts- und rechtswissenschaftliches Fachwissen zu verfügen. Aus dieser wissenschaftlichen Sicht resultiert die Einordnung der Fachrichtung als Schnittstelle zwischen Ökonomie – speziell Betriebswirtschaft – und Ingenieurwesen. Fachleute mit dieser Expertise sind imstande, Betriebsabläufe auch aus rein technischer Sicht so zu optimieren, dass daraus die höchste Effizienz resultiert, die sich auch im Unternehmensgewinn niederschlägt. Die interdisziplinären Inhalte des Wirtschaftsingenieurwesens führen oft zu sehr komplexen Systemen. In der Praxis müssen die Wirtschaftsingenieure diese Systeme entwickeln, implementieren und optimieren, um sie dann in den realen Betrieb zu überführen.

Beruf mit Zukunft

Die Zukunft gehört den Wirtschaftsingenieuren, denn die Verknüpfung von Ökonomie und Technik schreitet weiter rasant voran. Einen neuen Schub erhält sie durch die Digitalisierung im frühen 21. Jahrhundert. Diese stellt gleichzeitig neue technische Möglichkeiten für Wirtschaftsingenieure bereit. Gerade Methoden der Statistik, der Systemtheorie oder des Operations Research lassen sich computergestützt und webbasiert noch besser abbilden als je zuvor. Während der einschlägigen Studiengänge legen die einzelnen Bildungsinstitute den Fokus mehr oder weniger stark auf ökonomische oder technische Themen, doch in jüngster Zeit gewinnt durch die neuen digitalen Mittel die Technik wieder stärker die Oberhand. Das ist auch nachvollziehbar und gut so, weil technische, webbasierte Tools viel einfacher ökonomische Zusammenhänge berechnen können.

FAQ zu Lohn und Gehalt