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Verwaltungsangestellter

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Aktuelle Artikel zum Thema Lohn

Durchschnittslohn: Verwaltungsangestellter

Für die Ausbildung zu einem Verwaltungsangestellten ist es notwendig einen Realschulabschluss bzw. die mittlere Reife vorweisen zu können. Wirtschaftliche Zusammenhänge kennen und ein gesundes Selbstbewusstsein sind weiterhin Voraussetzung. Verständnis von Politik ist ebenfalls nicht schädlich. Die Ausbildung zum Verwaltungsangestellten dauert drei Jahre und gliedert sich in einen schulischen und einen beruflichen Teil. Die Ausbildung zum Verwaltungsangestellten findet somit im sogenannten Dualen System statt. Die schulische Ausbildung wird in der Regel in Form von Blockunterrichten durchlaufen. In der Ausbildung geht es keinesfalls darum, sämtliche Gesetze und Vorschriften auswendig zu lernen. Vielmehr wird ein rechtliches Grundverständnis vermittelt, mit dem auch unbekannte Gesetze fehlerfrei bearbeitet werden können. Wissen ist, wenn man weiß, wo Wissen steht. Zusätzlich zu dem rechtlichen Part der schulischen Ausbildung gibt es einen wirtschaftlichen Teil. Hierbei geht es darum, die Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre zu vermitteln und ebenso den Auszubildenden die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie die Haushaltsgrundsätze zu vermitteln. Weitere Themen sind Staatsrecht und die Bundesrepublik Deutschland, die kommunale Selbstverwaltung, die Anordnung von Gesetzen. Einen nicht unerheblichen Teil der Ausbildung nimmt die Informatik ein.
Die betriebliche Ausbildung findet ausbildungsjahrbezogen in verschiedenen Bereichen der Kommunalverwaltung statt. Vom Bürgerservice, über die Sozialabteilung zur Personalabteilung und zur Gemeindeplanung sowie der eigenen Liegenschaftsverwaltung lautet häufig ein typischer Ausbildungsplan. In jeder einzelnen Station werden die typischen Aufgaben und Merkmale der kommunalen Selbstverwaltung vermittelt. In jeder Abteilung gibt es Ansprechpartner, die als Ausbilder fungieren und dafür geschult wurden. Sie unterstützen die Auszubildenden bei Ihren Aufgabe und geben hilfreiche Tipps und Praxistricks. Häufig erhalten Auszubildende bereits während der Ausbildung ein festes Büro und stehen so als Ansprechpartner zur Verfügung. Durch dieses Vorgehen soll die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein gefördert werden.
Das Ausbildungsgehalt liegt im ersten Jahr bei ca. 970 € brutto. Der Lohn steigt über 1.020 € im zweiten Lehrjahr bis zu 1.065 € im dritten Lehrjahr an.
Nach der Ausbildung liegt der Verdienst bei ca. 2.350 € brutto und steigt bis zu 3.500 € brutto an. In der Regel wird auch ein fast vollständiges Weihnachtsgeld gezahlt. Der Urlaubsanspruch liegt bei 30 Tagen pro Jahr. Die typische wöchentliche Arbeitszeit liegt bei 39 Stunden pro Woche während der Ausbildung und auch danach. Ein enormer Vorteil sind die geregelten Arbeitszeiten, die in der Regel in der Zeit von Montag bis Freitag erbracht werden müssen. Die tägliche Arbeitszeit kann meist im Rahmen einer Arbeitszeitregelung gleitend ausgeübt werden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Freizeit sind in diesem Beruf einmalig. Teilweise stehen Mitarbeitern Berufsfahrzeuge und Berufstelefone zur Verfügung. Die Einführung von Heimarbeitsplätzen gehört mittlerweile in der Kommunalverwaltung zum guten Ton. Die Arbeit kann meist auch in Teilzeit ausgeführt werden. Flexible Arbeitszeitregelungen sorgen dafür, dass in Hochphasen Stunden auf einem Stundenkonto angesammelt werden können und bei weniger Arbeitsaufkommen aufgebraucht werden können. Eine betriebliche Altersvorsorge wird ebenso geleistet wie vermögenswirksame Leistungen.

Welche Aufgaben bietet der Beruf

Die Aufgaben eines Verwaltungsangestellten bieten eine enorme Abwechselung. Auch wenn dieser Beruf typischerweise in einem Büro stattfindet, sind die Aufgaben sehr vielseitig und abwechselungsreich. Verwaltungsangestellte werden sowohl in der Gemeindeverwaltung, als auch in Landesämtern, Ministerien, der Polizei oder sogar in der Kirchenverwaltung eingesetzt. Bereits die Einsatzmöglichkeiten in der Kommunalverwaltung sind fast unbegrenzt. Verwaltungsangestellte arbeiten in der Personalabteilung, Finanzabteilung, im Bürgerservice sowie im Sozialamt. Sie werden in der Gemeindeplanung und Bauaufsicht eingesetzt. Sie sind zuständig für die Vermietung und Verpachtung kommunalen Vermögens. Durch gezielte Fortbildungen gibt es die Möglichkeit weitere Aufgaben zuünernehmen. Beispielsweise die Aufgaben der Wirtschaftsförderung, Protokolldienst in Gremiensitzungen, Standesbeamte oder Steuerexperten.
Die Leistungen einer Kommunalverwaltung reichen von Dienstleistungen über Eingriffsverwaltung und Leistungsverwaltung bis hin zur Selbstverwaltung. Von Dienstleistungen der Kommunalverwaltung wird immer dann gesprochen, wenn die Bürger und Bürgerinnen etwas von ihrer Gemeinde bekommen. Dies kann zum Beispiel ein neuer Ausweis oder ein Führungszeugnis sein, die Beratung für die Bebaubarkeit eines Grundstückes oder die Ausgabe von Steuermarken für den eigenen Hund. Die Eingriffsverwaltung greift in die Rechte des Bürgers ein und belastet diesen. Dies ist zum Beispiel in der Steuerverwaltung, wie der Grundsteuer, Gewerbesteuer, Zweitwohnungssteuer oder Vergnügungssteuer der Fall. Weitere Bereiche der Eingriffsverwaltung sind die Ordnungsabteilung ind gegebenenfalls die Bauverwaltung bei zum Beispiel ablehnenden Baugenehmigungen. Von Leistungsverwaltung wird hauptsächlich in der Sozialabteilung gesprochen. Bürger und Bürgerinnen wenden sich in der Hoffnung auf finanzielles Hilfe an die Verwaltung und erhalten, wenn die Voraussetungen erfüllt sind, eine Unterstützung. Die Selbstverwaltung sind alle internen Dienste der Kommunalverwaltung. Hier arbeiten IT–Spezialisten, Personalverwalter, Juristen, Betriebswirte und Sekretäre unermüdlich daran, dass die Gemeinde für ihre Bürger und Bürgerinnen Leistungen erbringen kann.

Welche Karrieremöglichkeiten bietet der Beruf?

Neben unzähligen Aufgaben bietet der Beruf des Verwaltungsangestellten ebenso viele Karrieremöglichkeiten. Ein Verwaltungsangestellter kann diverse Fortbildungen besuchen und sich so in seinem Sachgebiet zu einem echten Experten entwickeln. Eine sehr beliebte Fortbildung ist der sogenannte Angestelltenlehrgang II, dieser qualifiziert zum Verwaltungsfachwirt. Durch diese Fortbildung, die nach einer gewissen Arbeitszeit erfolgen kann, steigt der monatliche Lohn auf bis zu 5.000 € brutto. Zusätzlich werden auf dieser Fortbildung neben fachlichen Themen auch soziale Themen unterrichtet. Nach dieser Fortbildung ist ein Verwaltungsangestellter also grundsätzlich dazu geeignet, Führungsaufgaben wahrzunehmen. Je nach Organsation der Verwaltung kann dies zum Beispiel eine Sachgebietsleitung, eine Fachdienst- oder Amtsleitung oder sogar eine Dezernatsleitung sein. Weiterhin bietet die Ausbildung zum Verwaltungsanstellten eine sehr gute Möglichkeit in die Beamtenlaufbahn einzusteigen. Um Beamter zu werden muss ein Angestellter nach der Ausbildung ein dreijähriges Studium durchlaufen. Diese Studium wird häufig von der Kommunalverwaltung finanziert, es findet also auch im Dualen System statt. Dass heißt, dass der zukünftige Beamte während der Studienzeit weiterhin Gehalt bekommt. Nach diesem Studium steigt das Gehalt auf bis zu 5.100 €. Folgt nach dem ersten Studium noch ein zweites, beispielsweise in Jura liegen die Verdienstmöglichkeiten als Jurist in der Kommunalverwaltung bei über 7.000 €. Weitere Fortbildungen sind zum Beispiel ein Standesbeamtenlehrgang, die Tätigkeit als Personalrat oder die Büroleitung. Weiterhin gibt es immer wieder Sonderprojekte für die Projektleitungen eingesetzt werden. Diese Projektleitungen können sich mit Hilfe von guter Arbeit einen unersetzbaren Ruf erarbeiten.

Insgesamt stellt sich der Beruf der Verwaltungsmitarbeiter als sehr abwechslungsreich, kurzweilig und anspruchsvoll heraus. Durch moderne Büros, einzigartige Arbeitszeitregelungen und gute Verdienstmöglichkeiten entsteht ein außerordentlich interessanter Beruf. Durch umfangreiche Fortbildungen ist es möglich, sich zu einem Experten auf dem jeweiligen Gebiet zu entwickeln. Spätestens dann stehen auch alle Türen der privaten Wirtschaft, um dann dort, wenn gewünscht, eine neue berufliche Herausforderung antreten zu können. Es wird jedoch kaum jemanden geben, der die Sicherheit des öffentlichen Dienstes und die umfangreiche Aufgabenstellung einer Kommunalverwaltung tauschen möchte. Der Ruf der Kommunalverwaltung ist meist schlechter als er eigentlich tatsächlich ist. Selbstverständlich bieten Verwaltungen auch die Möglichkeit eines Praktikas für immernoch unentschlossene Schüler, Studenten, Umschüler oder Quereinsteiger. Kontaktieren Sie daher einfach ihre Verwaltung vor Ort und informieren Sie sich über die Arbeit vor Ort.

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