Aktuelle Jobs

Versicherungsberater

62.740 - 102.689 CHF

Alle angezeigten Löhne basieren auf einem Vollzeitpensum und einer Zahlung von 13 Monatslöhnen. Es werden Bruttolöhne (vor Abgabe von Sozialleistungen) angezeigt.

Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Versicherungsberater 6.049 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 4.826 und 7.899 CHF im Monat.

Dein Lohn im Vergleich

Was verdienen Mitbewerber bei vergleichbarer Qualifikation und wieso? Hier erfährst du’s!

Das ist der Spitzenlohn als Versicherungsberater

Branche Arbeitsort Geschlecht

Detaillierte Lohnstatistiken freischalten

Hilf uns dabei, das Lohngefälle transparent und langfristig fairer zu gestalten. Hierfür benötigen wir nur ein paar Eckdaten zu deinem aktuellen Job. Keine Sorge: Deine Daten werden sicher verschlüsselt und bleiben absolut anonym.

1 neue Jobs

Job-Vorschläge als Versicherungsberater

Unser Jobletter hält dich per E-Mail auf dem Laufenden: Erhalte aktuelle Stellenangebote und sichere dir deinen Traumjob!

Hier klicken und den wöchentlichen Jobletter abonnieren

Aktuelle Artikel zum Thema Lohn

Lohnfairness für Ihr Unternehmen

Lohncheck Pro ermöglicht Unternehmen eine Analyse Ihrer Lohnpolitik, vergleicht Ihre Löhne mit dem Marktpreis und zeigt Ihnen Ausreisser per Knopfdruck!

Lohncheck Pro ab CHF 108/Jahr

Durchschnittslohn: Versicherungsberater

Arbeiter im Versicherungswesen sind langweilig und spießig. Dieses Vorurteil hält sich bis heute und das vollkommen unbegründet. Der Beruf in diesem Bereich bietet jede Menge Abwechslung – besonders im Außendienst. Berater stehen Unternehmen und Privatpersonen mit den jeweiligen Angeboten der eigenen Versicherung, für die sie tätig sind, zur Verfügung und beraten diese professionell. Wie die Chancen nach der Ausbildung stehen, welche Grundvoraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, welcher Lohn möglich ist und welche persönlichen Voraussetzungen und Interessen Anwärter mitbringen sollten, erfahren Sie übersichtlich hier.

Tätigkeit

Wer als Versicherungsberater arbeitet, berät sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen im Bereich des Risikomanagements. Dabei geht es um eine individuelle und professionelle Beratung bei anstehenden Vertragsabschlüssen. Beispielsweise von Unfall-, Sozial-, oder Lebensversicherungen. Versicherungsberater müssen die Entwicklungen in der Zukunft voraussehen und über die Inhalte der jeweiligen Versicherungsunternehmen Bescheid wissen. Dabei geht es um Dinge wie den Deckungsumfang, die einzelnen Leistungen und Zusammenhänge. Generell wird zwischen drei verschieden Bereichen unterschieden. Wer sich um Schadens- und Leistungsfallbearbeitung kümmert, ist bei Unfällen und anderen Schaden vor Ort und dokumentiert diese. Bevor eine bestimmte Summe ausgezahlt werden kann, müssen Gespräche mit Experten und Fachleuten geführt werden. Wer als sogenannter Underwriter arbeitet, analysiert Verträge und setzten diese auf. Dabei haben die ganz genau den Markt und die Entwicklungen im Blick und sind Ansprechpartner bei Rechtsfragen zur Versicherung.
Beschäftigungsbereiche
In der Regel sind die Arbeitgeber Lebens- Kranken- oder Schadensversicherungen. Auch eine Selbstständigkeit wäre möglich. In erster Linie wird vor Ort beim Kunden gearbeitet (Außendienst) oder aber im Büro (Innendienst).

Voraussetzungen

Körperliche Aspekte

Ob im Innendienst oder Außendienst: Flexibilität ist eine wichtige Eigenschaft, die mitgebracht werden sollte. Das Arbeiten im Team ist genauso wichtig wie ein alleiniges konzentriertes Arbeiten im Büro. Unfälle passieren auch am Wochenende. Daher sollten unregelmäßige Arbeitszeiten kein Problem sein, genauso wie der ein oder anderen Wochenenddienst. Eine gewisse Stressresistenz sollten die Anwärter ebenfalls mitbringen. In Großraumbüros herrscht nicht nur Kundenverkehr, sondern gelegentlich auch Termindruck bei der Beratung von Kunden. Die Tatsache, dass es gerade um Summen in Millionenhöhe geht, sollte ebenfalls keine Panik und Angst auslösen. Zudem sind Selbstbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Durchhaltevermögen wichtig. Persönliche Interessen Sie können Schreibtischarbeit, womöglich sogar in einem Großraumbüro, überhaupt nicht leiden und arbeiten ungern vor den Augen der Kunden? Dann ist das wahrscheinlich der falsche Beruf. Sie sollten sich für Verwaltungsarbeiten interessieren, gerne systematisch Denken, Freude am Kontakt mit Kunden und Kollegen haben und Datenverarbeitung am PC spannenden finden.

Ausbildung

Für die Grundlage ist eine klassische Ausbildung sinnvoll. Diese dauert berufsbegleitend in der Regel zwei Jahre und umfasst verschiedene Module, die die nötigen Qualifikationen zur Prüfung beinhalten. Dabei spielen Fächer wie Versicherungsmarketing, Versicherungswirtschaft und Versicherungsrecht eine wichtige Rolle und sind daher verpflichtend zu belegen. Auszubildende wählen zusätzlich drei Wahlmodule. Meist werden dafür Fächer wie Krankenversicherung, Unfallversicherung, Sozialversicherung, Sachversicherung, Vermögensversicherung und Banking und Finance angeboten. Gegen Ende werden aus den unterschiedlichen Angeboten Module für die Abschlussprüfung gewählt. Wer die erfolgreich besteht, erhält den eidg. Fachausweise zum Versicherungsfachmann/-frau.

Voraussetzungen für Prüfung:

Bevor an der Prüfung teilgenommen werden kann, müssen verschiedene Dinge nachgewiesen werden. Dazu gehört unter anderem ein eidg. Fähigkeitszeugnis als Kaufmann oder Kauffrau der Privatversicherung sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich. Stattdessen wird auch ein Abschluss einer mindestens dreijährigen beruflichen Grundausbildung in Kombination mit einer bestandenen Prüfung zum Versicherungsvermittler VBV (an einer vom SBFI-anerkannten Handelsmittelschule) sowie der Nachweis über drei Jahren Berufspraxis. Alternativ gilt auch eine bestandene Prüfung zum Versicherungsvermittler VBV mit einer nachgewiesenen Berufspraxis von fünf Jahren, davon mindesten drei Jahre im Bereich des Versicherungswesens.

Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es viele. So bieten zahlreiche Bank- und Versicherungsinstitutionen bestimmte Kurse in diesem Bereich an. Auch höhere Fachschulen haben Module zur Weiterbildung auf dem Plan stehen. Aufstiegschancen ermöglicht auch das Ablegen der Höheren Fachprüfung zum Dipl. Pensionsversicherungsexperten oder zum Dipl. Sozialversicherungsexperten. An Fachhochschulen werden mittlerweile Bachelor-Studiengänge wie „Administration mit Vertiefungsrichtung Risk and Insurance“ angeboten.

Gehalt

Wie immer, hängt der Lohn stark von den spezifischen Arbeits- und Qualifikationsanforderungen ab. Auch das Alter, die Position und die Dauer der Erfahrungen haben einen großen Einfluss auf das Gehalt. Im Versicherungswesen sind neben dem Grundgehalt auch Sonderzahlungen und bestimmte Zulagen üblich. Je nach Region und Branche kann eine tarifliche Vergütung bei rund 4900 bis 6800 CHF im Monat (brutto) liegen. Je nach Aufgabengebiet und fachlicher Weiterbildung kann der Betrag natürlich nach oben steigen.

Vorteile im Beruf

Anderen Helfen macht selbst glücklich. Das kennen wir alle von Geburtstagen oder Weihnachten. Wer anderen Menscheneine Freude macht, fühlt sich dabei gut. Das gilt natürlich auch für den Beruf. Besorgten Menschen mit einer guten und professionellen Beratung zu helfen, ihre Arbeitsgeräte, Häuser und Fahrzeuge zu versichern und im Ernstfall für den Schaden aufkommen zu können, macht glücklich. Zudem haben Sie gerade im Außendienst die Möglichkeit, immer wieder neue Menschen, neue Schicksale und ein neues Umfeld kennenzulernen. Vom kleinen Obstbauern auf dem Dorf bis hin zum Jungunternehmer mit brandneuen modernen Roboteranlagen in tausendfacher Ausführung. Jeder Kunde hat seine ganzen eigenen spannenden Gesichter.

Job mit Zukunft?

Kaum ein Beruf ist so zukunftssicher wie dieser. Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürre, starke Unwetter und Erdbeben nehmen in allen Teilen der Erde zu. Auch die Kriminalität steigt mancherorts. Das Verlangen nach Sicherheit, Schutz und Geborgenheit steigt zunehmend. All das sorgt dafür, dass Unternehmen und Privatpersonen ihr Hab und Gut versichern lassen möchten und auch die perfekte persönliche Absicherung wichtiger wird. Sorgen um Kunden müssen Sie sich sowohl als Mitarbeiter einer Versicherung als auch als Selbstständiger nicht machen.

Selbstständigkeit

Jeden Tag die Anweisungen des Chefs ertragen, mit vielen Kollegen in einem stickigen Großraumbüro arbeiten und ständig neuen Anforderungen gerecht werden müssen. All das fällt bei einer Selbstständigkeit weg. Der Schritt in die Existenzgründung ist allerdings nicht nur mutig und schwer, sondern auch mit viel Risiko verbunden. Daher sollte vor dieser Entscheidung eine umfassende und ausführliche Beratung erfolgen. Auch ein bereits bestehenden Kundennetzwerk und ein Netzwerk an Experten und Kontakten aus der Branche sowie ein Startkapital sind zwingend notwendig.

Ist das wirklich das passende für mich?

Der Beruf klingt spannend und dennoch zweifeln Sie, ob das tatsächlich der richtige Beruf für die Ewigkeit ist. Machen Sie ein Praktikum bei einer Versicherung und schnuppern Sie so in den Arbeitsalltag hinein. Meist kann man nur so herausfinden, ob der Arbeitsablauf und das Tätigkeitsfeld tatsächlich den Vorstellungen entsprechend. Bevor Sie sich also nach der passenden Berufsschule umsehen, finden Sie für sich heraus, wie Ihnen der Beruf liegt. Ein Praktikum sollte mindesten drei Monate betragen, um sich ein umfassendes Bild machen zu können. Bewerbung als Versicherungsbroker In diesem Beruf geht es vor allem um eine Sache: Sie gut und selbstbewusst verkaufen zu können, um Vertrauen beim Kunden herzustellen. Das sollten Sie auch in Ihrer Bewerbung berücksichtigen. Achten Sie auf einer ansprechenden Formatierung und Inhalten. Ruhig auch etwas Mut zur außergewöhnlichen Gestaltung. Damit heben Sie von der Masse ab, aber übertreiben Sie es nicht. Sollte es mit dem Bewerbungsgespräch klappen: Achten Sie auf ein überzeugendes Auftreten. Ein gepflegtes Aussehen und Anzug sind in diesem Beruf sehr wichtig. Ein fester Händedruck, Bestimmtheit, gerade Körperhaltung und Brust raus sorgen für Eindruck beim Personalleiter und oder Chef. Viel Erfolg.

FAQ zu Lohn und Gehalt