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Sozialpädagoge

67.898 - 89.924 CHF

Alle angezeigten Löhne basieren auf einem Vollzeitpensum und einer Zahlung von 13 Monatslöhnen. Es werden Bruttolöhne (vor Abgabe von Sozialleistungen) angezeigt.

Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Sozialpädagoge 6.051 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 5.223 und 6.917 CHF im Monat.

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Sozialpädagogin / Sozialpädagogen FH 80 - 90 %
Kandidat/in Spezialist für Labormedizin FAMH Mikrobiologie
Biomedizinische/r Analytiker/in HF Mikrobiologie 60-100%
Mikrobiologe/in, Stv Laborleiter/in QK, 80-100% - Merck & Cie
Produktmanager(in) im Bereich biologischer Pflanzenschutz (80% oder 100%)
Apotheker/-in als Fachperson für Tarife, Herstellung & Analyse in der Offizinapotheke 80-100%
Apotheker (m/w), 50-100%, Leitung Tagesgeschäft Herstellung
Arztsekretär/in Neurologie 80%-100%
Arztsekretär/in Anästhesie 80%
Praktikant/in Arztsekretariat 100%
Arztsekretär/in Hüft- und Kniechirurgie 80%-100%
Arztsekretär/in Radiologie Brugg 80%
Arztsekretärin (m/w) 60%
Arztsekretär/-in Neuropädiatrie 50%
Chefarztsekretär/-in Orthopädie 80%
Augenoptiker/-innen, dipl. Augenoptiker/-innen, Optometristen/Optometristinnen
Assistenzarzt 100% (m/w)
Oberärztin / Oberarzt Handchirurgie 100%
Fachärztin / Facharzt Anästhesiologie und Intensivmedizin 80–100%
Chefärztin/Chefarzt Neurologie 100%
Oberärztin/arzt Gefässchirurgie 80%-100%
Oberärztin/Oberarzt Notfall 100%
Oberärztin / Oberarzt Geriatrie, Rheumatologie und Rehabilitation
Assistenz-/ Ober-/ Fachärztin/arzt oder Psychologe/in Kinder- und Jugendpsychiatrie
Oberarzt/Oberärztin Neonatologie 100% (Teilzeit möglich)
Oberärztin / Oberarzt Kinderchirurgie 80-100%
Assistenzärztin / Assistenzarzt
Oberärztin / Oberarzt 80-100%
Oberärztin / Oberarzt Kinderanästhesie
Stv. Chefarzt / Chefärztin des Departments Allgemeine Innere Medizin & Notfallmedizin 100%
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Durchschnittslohn: Sozialpädagoge

Beruf Sozialpädagoge

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind überall dort im Einsatz, wo Menschen ausgegrenzt werden oder aus anderen Gründen nicht im Stande sind, ihren Lebensalltag eigenständig zu bewältigen. Die Ursachen dafür sind vielfältiger Natur. Als Sozialpädagoge kümmern Sie sich um Kinder, die ihr Zuhause verloren haben oder deren Eltern nicht im Stande sind, ihren Fürsorgepflichten gerecht zu werden. Sie betreuen Schulschwänzer und Jugendliche, die mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten sind oder Drogen konsumieren. Suchtkrankheiten sind auch einer der häufigsten Gründe, warum Erwachsene auf die Unterstützungen von Sozialpädagogen angewiesen sind. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist Betreuung von Behinderten oder die pädagogische Begleitung und Betreuung von Menschen, die in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen leben. Sozialpädagoge ist also ein sehr abwechslungsreicher Beruf.

Fachausbildung

Angehenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen stehen zwei unterschiedliche Ausbildungswege offen. Zum einen gibt es die Möglichkeit, eine nicht-akademische Fachausbildung an einer Berufsfachschule zu absolvieren, die zum Berufsabschluss als Sozialpädagog/in HF führt. Darüber hinaus kann auch akademisches Studium an einer Fachhochschule aufgenommen werden, dass mit einem Bachelor oder Master abschliesst. Die Berufsbezeichnung lautet dann Sozialpädagog/in FH.

Sozialpädagog/in HF

Für die Ausbildung an einer Berufsfachschule ist mindestens ein Fachmittelschul-Ausweis erforderlich. Darüber hinaus müssen die Bewerber eine wenigstens drei Jahre währende berufliche Grundbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Für Personen ohne Vorbildung als Fachleute Betreuung EFZ wird darüber hinaus ein Vorpraktikum im sozialpädagogischen Bereich von wenigsten zwanzig Wochen (800 Stunden) empfohlen. Manche Ausbildungsstätten führen ein Aufnahmeverfahren durch, das auch einen Eignungstest beinhaltet. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen ausserdem über einen einwandfreien Leumund verfügen und dürfen keine Vorstrafen haben, die mit dem Berufsbild unvereinbar sind. Dazu zählen insbesondere Vorstrafen wegen Eigentumsdelikten, Drogenmissbrauch, Körperverletzung und Sexualstraftaten. Die Fachausbildung dauert drei bis vier Jahre. Fachleute Betreuung ETH erhalten eine Ausbildungsverkürzung um ein Jahr. Das Fachstudium wird üblicherweise in Vollzeit absolviert, wobei sich schulische und berufspraktische Ausbildungsabschnitte abwechseln. Einige Fachschulen bieten aber auch ein berufsbegleitendes Studium an, das mit einer 50-Prozent-Stelle in einem verwandten Beruf vereinbar ist. Wichtige Themen im Rahmen des Fachstudiums sind der Umgang mit schwierigen Lebenssituationen, Alltagsgestaltung und -begleitung für hilfsbedürftige Personen, soziale Integration für Migranten, die Erschliessung und -aktivierung sozialer und ökonomischer Ressourcen sowie die effiziente Zusammenarbeit im Team und der Umgang mit der Klientel. Die Studierenden erhalten darüber hinaus Kenntnisse über die Interaktion mit der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden sowie mit dem kommunalen Verwaltungsapparat. Sie lernen ausserdem ihr soziales Umfeld und ihre eigene Person kritisch und professionell zu reflektieren.

Sozialpädagog/in FH

Die Aufnahme eines Fachhochschulstudiums setzt mindestens die Berufsmaturität oder die Fachmaturität im Berufsfeld soziale Arbeit voraus. Darüber hinaus wird eine einschlägige Berufserfahrung von wenigstens einem Jahr erwartet. Einige Fachhochschulen führen darüber hinaus spezielle Auswahlverfahren durch, die auch einen Eignungstest beinhalten. Auf Vorstrafen wird im Rahmen eines akademischen Studiums nicht geprüft, dieses Kriterium spielt aber später beim Berufseinstieg in aller Regel dennoch eine Rolle. Das Studium der Sozialpädagogik an den Fachhochschulen ist konsekutiv gegliedert. Der erste berufsqualifizierende Abschluss ist der Bachelor. Das Bachelorstudium dauert in der Regel sechs Semester und beinhaltet oftmals ein bis zwei Pflichtpraktika. Ein guter Bachelorabschluss qualifiziert für ein Masterstudium. Dieses dauert in der Regel vier Jahre und erlaubt eine Spezialisierung auf bestimmte Themengebiete. Masterabsolventen erzielen höhere Einstiegsgehälter und qualifizieren sich für Kaderpositionen. Wer über einen sehr guten Masterabschluss an einer Fachhochschule verfügt, hat ausserdem die Möglichkeit, ein Promotionsstudium in einem verwandten Fach an einer Universität aufzunehmen. Die Promotion ist für die Berufsanwärter interessant, die im Bereich Sozialpädagogik nicht nur praktisch arbeiten, sondern auch lehren und forschen wollen.
Inhalt des Studiums
Das Studium der Sozialpädagogik beschäftigst sich mit den Grundlagen sozialer und pädagogischer Arbeit, wobei auch juristische, ethische und politische Fragestellungen inkludiert werden. Der Fächerkanon konzentriert sich auf folgende Disziplinen: Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, soziale Arbeit, Ethik und Recht. Die Hauptfächer Erziehungswissenschaft und Pädagogik erschliessen einen wissenschaftlichen Zugang zu den Themen Bildung und Erziehung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Psychologie ist eine empirische Disziplin. Sie zielt darauf, menschliches Erleben und Verhalten sowie dessen Entwicklung zu beschreiben, zu analysieren und zu erklären. Begründet wurde die Psychologie im späten 19. Jahrhundert durch Wilhelm Wundt und Theodor Fechner in Leipzig, das zur damaligen Zeit eines der wichtigsten Forschungszentren Europas war. Die Spezialdisziplin Psychoanalyse wird noch heute durch die Theorien des ihres österreichischen Begründers, Sigmund Freud, geprägt. Soziologie widmet sich der theoretischen und empirischen Erforschung des menschlichen Sozialverhaltens. Sie untersucht also die Prämissen und die Prozesse sowie die Konsequenzen menschlichen Zusammenlebens. Ihren Namen verdankt die Wissenschaft dem französischen Mathematiker und Philosophen Auguste Comte. Im deutschsprachigem Raum gelten Ferdinand Tönnies, Georg Simmel und Max Weber als Begründer des Fachs. Die Soziale Arbeit ist eine der jüngsten Wissenschaften überhaupt und entwickelte sich erst in den 1990er Jahren. Schweizer Wissenschaftlerinnen leisteten dabei einen massgeblichen Beitrag. Bis heute gilt das Modell, das die auf Silvia Staub-Bernasconi zurückgehende Zürcher Schule hervorgebracht hat, als der konsistenteste und wissenschaftlich am weitesten entwickelte Ansatz. Gegenstand der Sozialen Arbeit ist nach dem Modell von Staub-Bernasconi das Lösen, Lindern oder Verhindern praktischer sozialer Probleme, die sich aus einer unzureichenden Integration von Individuen in ihre sozialen Systeme ergeben.

Wo wird das Studium angeboten?

Sozialpädagogik kann an den folgenden Schweizer Fachhochschulen studiert werden: - FHS St.Gallen - HSLU Hochschule Luzern - BFH, Bern - FHNW, Basel und Olten - HES-SO/Wallis, Siders - ZHAW, Zürich

Welche persönlichen Eigenschaften sollten angehende Sozialpädagog/innen mitbringen?

Soziale Arbeit ist stark auf den Menschen konzentriert und kann sowohl körperlich als auch emotional stark belastend sein. Angehende Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sollten deshalb ein aufrichtiges Interesse an ihren Mitmenschen mitbringen. Wichtig ist ausserdem Freude am Kontakt mit höchst unterschiedlichen Menschen, da der Beruf die souveräne Interaktion mit Jugendlichen und Senioren, mit gesunden und geistig oder körperlich behinderten Personen, voraussetzt. Gerade der Umgang mit Menschen in einer Krisensituation setzt ausserdem sehr viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl voraus. Darüber hinaus macht gerade die Arbeit mit Heimbewohnern oft nicht nur eine hohe seelische, sondern auch eine beträchtliche körperliche Belastbarkeit erforderlich, da in diesen Bereichen Schichtdienst die Norm ist.

Karriere, Lohn und Gehalt

Sozialpädagog/innen HF arbeiten als pädagogische Fachkräfte in Kinderheimen, in Jugendzentren oder in Altenheimen. Sie engagieren sich bei der Resozialisierung straffälliger Jugendlicher und Erwachsener oder kümmern sich um Menschen mit Suchtproblemen. Auch die Betreuung und Integration von Flüchtlingen ist eine bedeutende Aufgabe. Zu den wichtigsten Arbeitgebern zählen dabei der Staat, insbesondere die Kantone und die Gemeinden, sowie die beiden grossen christlichen Kirchen. Darüber hinaus beschäftigen auch weltliche gemeinnützige Organisationen Sozialpädagog/innen. Berufsangehörige mit akademischer Ausbildung qualifizieren sich dabei nicht nur für operative Tätigkeiten, sondern auch für Führungsaufgaben. Sie agieren oftmals als Heimleiterin oder als Projektmanager. Lohn und Gehalt sollten dabei nicht das Hauptmotiv für die Berufswahl sein, da das Salär zwar auskömmlich, aber nicht überragend ist. Das Einstiegsgehalt variiert, je nach Ausbildung, zwischen 50.000 und 70.000 CHF, die weitere Gehaltsentwicklung hängt stark von der angestrebten und erreichten beruflichen Position ab.

FAQ zu Lohn und Gehalt