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Physiotherapeut

66.455 - 84.896 CHF

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Durchschnittlich verdient man als Physiotherapeut 5.752 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 5.112 und 6.530 CHF im Monat.

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Durchschnittslohn: Physiotherapeut

Physiotherapeut Lohn

Physiotherapeut: Heilende Hände und mehr

Bei körperlichen Beschwerden ist der Physiotherapeut oft die letzte Hilfe. Die Verantwortung, die auf ihm ruhen, sind also groß. Sie helfen bei Verspannungen, Rückenschmerzen und allen anderen Beschwerden, die mit dem Bewegungsapparat zusammenhängen. Dafür kommen bestimmte Techniken, Massagen und Übungen zum Einsatz. Die Patienten sollten dazu motiviert werden, sich regelmäßig zu bewegen und die bestimmten Übungen über einen langen Zeitraum selbst durchzuführen. Ein Beruf, der abwechslungsreich ist und Spaß macht. Welche Voraussetzungen es dafür braucht, wie es mit dem Lohn aussieht und wie lange die Ausbildung aussieht, haben wir hier zusammengefasst.

Tätigkeit

Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten kommen im Grunde bei allen Belangen rund um den Bewegungsapparat zum Einsatz und sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie beheben Einschränkungen, die durch Verletzungen und Krankheiten entstanden sind oder beugen schwereren Folgen frühzeitig vor. Sie helfen also bei der Erhaltung, Verbesserung und Wiederherstellung der Beweglichkeit. Dazu kommen oft verschiedenste Muskel- und Koordinationsübungen zum Einsatz. Die Basis dafür bilden eigene Untersuchungen und bereits gestellte Diagnosen von Fachärzten. Meist behandeln sie ihre Patienten in einer Einzeltherapie, manchmal auch in einer größeren Gruppe. Zur Behandlungen zählen Massagen genauso dazu wie Atemtechniken und Wärmetherapien. Das Ziel liegt darin, dem Patienten langfristig Linderung zu verschaffen und ihn dabei zu unterstützen durch erlernte Techniken und Übungen seine Beschwerden alleine beseitigen zu können.

Voraussetzungen

Für diesen Beruf braucht es Kommunikationstalent und pädagogische Fähigkeiten. Der Dialog mit den Patienten und deren Motivation ist das A und O in der Branche. Auch Einfühlungsvermögen gehört dazu. Sorgen und Ängste müssen erkannt und ernst genommen werden. Nur so kann dem Patienten geholfen werden. Auch psychische Stabilität ist Grundvoraussetzung. Die Therapien dauern oft viele Monate oder sogar Jahre. Dennoch muss eine professionelle Distanz zu den Patienten aufrecht gehalten werden. Wie in allen anderen Bereichen rund um Gesundheit gehört auch die nötige Verschwiegenheit dazu. Fachlich solltest du dich gut in Biologie auskennen und darüber Bescheid wissen, wie Sehen, Muskeln und Gelenke arbeiten und funktionieren. Auch Kenntnisse im Sport, beziehungsweise der Sportmedizin sind wichtig. Eine belastbare Haut ist auch nicht zu unterschätzen. Immerhin kommen auch Öle, Salben und Wärme zum Einsatz.

Arbeitsalltag

Die meisten Physiotherapeuten arbeiten in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Kliniken mit Schwerpunkt auf Reha. Allerdings gibt es auch andere Einsatzorte. So zum Beispiel auf Kreuzfahrtschiffen, im Fitness-Studio, in Hotels und Seniorenheimen. Auch in Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege von Menschen mit Behinderung sind sie aktiv. Die Behandlung erfolgt in eigenen Behandlungsräumen, Sporthallen, Bädern oder auch in Privatwohnungen und Büros.

Ausbildung

Sie findet an klassischen Berufsschulen statt und nimmt drei Jahre in Anspruch. Wer die Ausbildung kombinieren möchte und beispielsweise zusätzlich eine solche zum Gymnastiklehrer anhängen möchte, muss mit dreieinhalb bis viereinhalb Jahre rechnen. Vorausgesetzt wird meist ein mittlerer Bildungsabschluss. Jede Berufsschule hat zudem ihre eigenen Kriterien, bei der Auswahl an Bewerberinnen und Bewerbern. Im Schulunterricht wird unter anderem vermittelt, wie der Bewegungsapparat des Menschen aufgebaut ist und funktioniert, welche Techniken es gibt und wie sie wann so wirken, wie Kreislauforgane und Blut aufgebaut ist und was die Grundlagen der Prävention sind. Es werden auch Fächer wie Deutsch und Sozialkunde unterrichtet. Im praktischen Teil setzt du die erworbenen Kenntnisse in die Tat um. Und zwar in Krankenhäuser. Oft wird zuvor ein Schwerpunkt gewählt. So findet die praktische Tätigkeit dann in fachmedizinischen Abteilungen wie der Neurologie, inneren Medizin oder Psychiatrie statt. Wer erfolgreich besteht, qualifiziert sich für spezielle Studiengänge an der Fachhochschule. Dazu bieten einige Fachhochschulen extra Bachelor- und Masterstudiengänge in Physiotherapie an. Der Verdienst später steigt natürlich, je qualifizierter du bist. Ein Studium macht also auf jeden Fall Sinn.

Finanzielles

Der Besuch einer schulischen Einrichtung wird nicht vergütet, sie ist an öffentlichen Schulen meist kostenfrei. Aufnahme- und Prüfungsgebühren müssen allerdings selbst getragen werden. Bei bestimmten Voraussetzungen, kann eine Bezuschussung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beantragt werden. An privaten Schulen muss der Unterricht pro Monat bezahlt werden. Das Schulgeld liegt bei etwa 300 bis 400 Euro.

Gehalt

Die Höhe des Gehaltes hängt von den jeweiligen Tarifverträgen im Bundesland ab. Im Westen kannst du mit rund 2.400 Euro brutto rechnen, in den neuen Bundesländern etwa 1.900 Euro. Der Lohn hängt auch von der Institution ab, für die du später arbeitest. Ist diese öffentlich, richtet sich der Verdient nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Das sind um die 2250 Euro Gehalt im Monat. Nach sechs Berufsjahren sind dann bis zu 2.700 Euro möglich.

Karrieremöglichkeiten

Die stehen zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. So kannst du dich auf einen Bereich spezialisieren und dazu Kurse belegen, oder eine Weiterbildung zum Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung dranhängen. Auch eine Selbstständigkeit ist möglich, sie sollte aber gut überdacht sein. Die Arbeit in einer eigenen Praxis hat viele Vorteile, ist aber mit Risiko verbinden. Ein Kundenstamm und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sollten vorhanden sein.

Vorteile im Beruf

Anderen Menschen helfen macht einen selbst glücklich. Das erlebst du in dieser Branche immer wieder. Du sitzt nicht nur im Büro und entwickelst Dinge, die andere nutzen können, sondern kannst dabei zusehen, wie du mit deinen eigenen Händen Schmerzen lindern und Menschen glücklich machen kannst. Du arbeitest in einem ruhigen und entspannten Umfeld und kannst dich individuell auf die Anliegen und Probleme deiner Patienten einlassen. Es findet keine „Massenabfertigung“ statt, wie das bei einigen Ärzten mittlerweile leider der Fall ist.

Job mit Zukunft?

Wie alle Berufe, die mit Gesundheit und Pflege zu tun haben, ist auch dieser Job ein zukunftssicherer. Dazu muss man sich nur einmal den demografischen Wandel ansehen. Immer mehr alte Menschen haben gesundheitliche Probleme und immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Beschwerden. Sei es wegen Übergewicht, Bewegungsmangel. Schulstress oder innere Angespanntheit. Die Aussichten für die Wichtigkeit in der Zukunft sind also sehr gut. Das erkennt auch eine Fachhochschule nach der anderen und bietet entsprechende Studiengänge in dem Bereich an.

Ist das wirklich das passende für mich?

Wie immer gilt: Probieren geht über Studieren. Mit einem Praktikum kannst du einen Tag, oder auch mehrere, zusehen, wie der Arbeitsalltag so aussieht und daran feststellen, ob dir das auf lange Zeit Spaß machen könnte. Nutze diese Chance, bevor du viele Jahre die Schulbank in einer Berufsschule drückst! Auch im Bekanntenkreis, bei Freunden oder in Onlineforen solltest du dich schlau machen und Menschen, die bereits in diesem Beruf arbeiten, fragen, wie ihnen dieser gefällt. So kannst du nützliche Tipps sammeln.

Für die Berufsschule bewerben

Berufsschulen sieben ihre Bewerberinnen und Bewerber zuvor natürlich aus. Nicht jeder schafft es. Wenn du gute Noten in Fächern wie Latein, Sport, Biologie und Deutsch vorweisen kannst, hast du schon einmal ganz gut Karten. Besonders positiv kommen Praktika in pflegerischen Bereichen an. Wer schon seit Jahren Sport treibt und das als große Leidenschaft ansieht, sollte auch das ins einer Bewerbung erwähnen. Neben Zeugniskopien, dem Anschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf werden oft auch die Geburtsurkunde, das polizeiliche Führungszeugnis, ein ärztliches Attest und ein Impfschutznachweis benötigt. Manche Berufsschulen bitten die Bewerber zu einem Einstellungstest. Dabei werden visuelle, akustische und motorische Aufgaben gestellt sowie ein Abschlussgespräch geführt. Auf ein klassisches Bewerbungsgespräch kann man sich also einstellen und schon einmal üben.

FAQ zu Lohn und Gehalt