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Detailhandels-Spezialist

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Aktuelle Artikel zum Thema Lohn

Durchschnittslohn: Detailhandels-Spezialist

Die grundlegenden Aufgaben von Detailhandelsfachkräften liegen in der Beratung und der praktischen Kaufunterstützung von Kunden sowie der Bereitstellung eines optimalen Warenangebots. Detailhandelsfachleute zeichnet eine umfassende Kenntnis der jeweiligen Branche aus, durch die sie eine effiziente Warenbewirtschaftung und eine bestmögliche Sortimentsgestaltung sicherstellen. Liegt eine gewisse Erfahrung im Bereich des Detailhandels vor, kann ein Mitarbeiter die Option der Weiterbildung zum Detailhandelsspezialisten wahrnehmen. Diese ermöglicht es dem Absolventen, eine Führungsposition, wie die eines Abteilungs-, Bereichs- oder Filialleiters, anzutreten und mehr Lohn zu erzielen.

Welche Voraussetzungen zu erfüllen sind

Die Absolvierung der Ausbildung unterliegt im Grunde keiner Zulassungsbeschränkung. Prinzipiell können die Module auch ohne tiefere Berufserfahrung abgeschlossen werden. Empfehlenswert ist jedoch die Aneignung von Grundkenntnissen im Rechnungswesen. Bei Unsicherheiten in den Bereichen Kalkulation und Buchhaltung sollte ein zutreffender Basiskurs belegt werden.
Um die Prüfung ablegen zu dürfen, müssen sehr wohl spezifische Bedingungen erfüllt sein. Selbstverständlich ist der Abschluss der passenden Module die Hauptvoraussetzung. Alternativ können Gleichwertigkeitsbestätigungen angebracht werden. Zudem muss der Proband mindestens 1 Jahr in einer Führungsposition gearbeitet haben. Ist beides gegeben, sollte weiterhin eines der folgenden vier Szenarien zutreffen:

• Der Absolvent verfügt über einen Abschluss einer 3-jährigen beruflichen Grundbildung im Bereich Detailhandel oder hat eine gleichwertige Ausbildung genossen und hat mindestens 3 Jahre im Detailhandel gearbeitet.

• Der Absolvent verfügt über einen Abschluss einer 3-jährige beruflichen Grundbildung in einer anderen Branche und hat mindestens 4 Jahre im Detailhandel gearbeitet.

• Der Absolvent verfügt über einen Abschluss einer 2-jährigen beruflichen Grundbildung als Detailhandelsassistent/-in und hat mindestens 5 Jahre im Detailhandel gearbeitet.

• Der Absolvent hat nachweislich mindestens 10 Jahre im Detailhandel gearbeitet.

Welche Vorteile die Fortbildung bringt

Aufgrund ihres allgemeinen Status als Generalisten sind Detailhandelsspezialisten sehr gefragt. Sie besitzen tief greifende Fachkenntnisse im Detailhandel und zeichnen sich des Weiteren durch fundierte Führungskompetenzen aus. Sie übernehmen nicht nur in Detailhandelsunternehmen, sondern auch in grossbetrieblichen sowie in kleinen und mittleren Handelsabteilungen verantwortungsreiche Führungsaufgaben. Mithilfe ihrer fundierten betriebswirtschaftlichen Kompetenzen können sie anspruchsvolle Praxissituationen meistern und sind in der Lage, gewandt mit den entsprechenden Anspruchsgruppen zu kommunizieren. Ihre Kernaufgaben bestehen nach wie vor in der Beratung und im Verkauf, jedoch auf höherer Ebene. Sie motivieren, koordinieren und führen Mitarbeiter, leiten Projekte und vertreten die Unternehmensziele.
Das alles können Detailhandelsspezialisten durch die Kombination aus Berufspraxis und den, in der Fortbildung vermittelten, Fachkenntnissen leisten. Zentrale Bereiche der Ausbildung sind die Vermittlung von strategischen und betriebswirtschaftlichen Denkansätzen sowie die Optimierung von Personalführungskompetenzen. Mit der Fortbildung signalisieren Angestellte ihrem Arbeitgeber die Bereitschaft zur persönlichen Leistungssteigerung und den Willen, im Unternehmen emporzukommen. Die Karrierechancen können somit einen deutlichen Push erhalten. Nicht zuletzt geht mit der abgeschlossenen Detailhandelsspezialisten-Ausbildung die Möglichkeit einher, einen höheren Lohn zu erzielen.

Wie die Weiterbildung strukturiert ist und was vermittelt wird

Die Fortbildung zum Detailhandelsspezialisten setzt auf eine praxisnahe Wissensvermittlung. In insgesamt 5 Modulen wird diese anhand speziell entwickelter, vollkommen auf den Wissensstand der Probanden und die Lernziele der Abschlussprüfung ausgerichteter Lehrmittel vollzogen. Jene umfassen unter anderem Praxisaufträge und Fallstudien. Die Module sind wie folgt aufgebaut.

• Das erste Modul betrifft die Bereiche Unternehmen und Umfeld

Hier wird Detailhandelsfachleuten der innovations- und Veränderungsdruck der Branche nahegebracht. Mit diesen Faktoren werden sie in der Berufspraxis als Führungskräfte umso stärker konfrontiert. Im Zentrum stehen technologische Entwicklungen, die fortschreitende Unternehmenskonzentration, Konkurrenzbeziehungen, die Genese auf dem Gebiet Multimedia, gesetzliche Anpassungen sowie der Wandel im Konsum- und Freizeitverhalten. Zudem thematisiert das Modul die Veränderungen in den Erwartungen und Prioritäten der Detailhandels-Mitarbeiter.

• Das zweite Modul beschäftigt sich mit der Personalführung und dem -management

Im Zentrum dieses Moduls steht die effektive Personalführung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, aber ebenso in Bezug auf soziale Anforderungen.

• Im dritten Modul geht es um Rechnungs- und Finanzwesen

Die Beherrschung der Werkzeuge des Rechnungs- und Finanzwesens ist für die zielführende Arbeit eines Detailhandelsspezialisten absolut notwendig. Damit beaufsichtigen sie zum einen die Budgets des eigenen Wirkungskreises und verfahren mit Kennzahlen. Zum anderen müssen sie die selbst verantworteten Tätigkeiten bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit regelmässig nachvollziehbar überprüfen und entsprechende Berichte abliefern. All das wird in diesem Modul gelehrt.

• Im vierten Modul werden die Themen Beschaffung und Logistik behandelt

Der betriebswirtschaftliche Stellenwert von Logistik und Beschaffung muss jedem Detailhandelsspezialisten bekannt sein. Im Fokus des Moduls steht die Vermittlung der Besonderheiten der Beschaffungsmärkte unterschiedlicher Branchen. Zusammenhänge zwischen Beschaffung und Absatz sowie deren Auswirkungen auf den Verkauf, sprich Preise, Kosten, Warenverfügbarkeit und Sortiment, werden genauso geklärt wie die Abläufe und Prozesse der Verkaufsstellenlogistik. Gerade in letzterem Komplex wird konkret auf die Optimierung der Gegebenheiten gelehrt. Das erfolgt immer hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Sicherheitsbestimmungen und weiterer Rahmenbedingungen.

• Im fünften Modul dreht sich alles um das Marketing

Das breite Feld des Marketings ist selbstverständlich auch im Detailhandel höchst relevant. Aus diesem Grund widmet die Fortbildung zum Detailhandelsspezialisten diesem Schwerpunkt ein ganzes Modul. Hier geht es um Werkzeuge des Marketing Mix und deren erfolgreiche Anwendung unter der Berücksichtigung gesetzlicher Bestimmungen. Des Weiteren stehen die Analyse des Käuferverhaltens und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Detailhandel im Fokus.

Welcher Abschluss bzw. Titel zu erreichen ist

Die Detailhandelsspezialisten-Weiterbildung wird mit einem eidgenössisch anerkannten Titel abgeschlossen. Hat ein Absolvent die eidgenössische Berufsprüfung erfolgreich durchlaufen, darf er sich Detailhandelsspezialist/-in mit eidgenössischem Fachausweis nennen. In der Schweizer Bildungslandschaft liegt dieser Abschluss im Bereich der höheren Berufsbildung und direkt unter dem eidgenössischen Diplom Höhere Fachprüfung Verkaufsleiter/-in.
Wurden alle Module zielführend erledigt, vergibt das SIU ein entsprechendes Diplom. Für eine 80-prozentige Anwesenheit wird ein SIU-Attest ausgehändigt.

Welche Kosten aufkommen

Die Lehrgangskosten belaufen sich auf insgesamt 9.200 CHF. Darin enthalten sind das Kursgeld, die Lehrmittel und der Aufwand für die Modulprüfungen. Der Betrag kann komplett vor Lehrgangsbeginn beglichen werden. Weiterhin gibt es zwei Möglichkeiten der Splittung. Die erste dieser Optionen setzt die Zahlung von 4.900 CHF vor Lehrgangsbeginn und 4.400 CHF vor dem Start des zweiten Semesters voraus. Es ist ebenfalls möglich, vor dem Lehrgang 3650 CHF zu entrichten und den ausstehenden Betrag in 7 Monatsraten zu je 850 CHF zu begleichen. Ist eine Modulprüfung wiederholt abzulegen, zieht das Kosten in Höhe von 400 CHF pro Prüfung nach sich.
Ab Herbst 2017 können voraussichtlich 50 Prozent der Gesamtkosten an den Bund übertragen werden. Die Rückerstattung wird jedoch erst nach der erfolgreichen Absolvierung der eidgenössischen Prüfung gewährt.

FAQ zu Lohn und Gehalt