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Durchschnittslohn: Underwriter

Versicherungen ebnen Kunden den Weg, Risiken abzufangen. Diese sind an jeder Ecke anzutreffen, ganz gleich, ob sie privater oder geschäftlicher Natur sind. Aufgrund der zahlreichen, unterschiedlichen Risiken sind seitens der Versicherer ebenso zahlreiche Versicherungsmöglichkeiten entstanden. Versicherungsgesellschaften bieten damit Rundumschutz für Privatpersonen und Unternehmen. Da zu versichernde Personen oder Gesellschaften in aller Regel über unterschiedliche Rahmenbedingungen verfügen, ist es nötig die individuellen Gegebenheiten und Risiken zu prüfen. Hier nun tritt der Underwriter ins Rampenlicht. Der Risikobewerter, der außerhalb der Versicherungsbranche nahezu unbekannt ist, bekleidet eine äußerst wichtige Funktion, welche die Funktionsfähigkeit der Versicherer aufrechterhält und das Funktionieren des Versicherungsgesamtsystems maßgeblich unterstützt.

Risikobewertung ist ein Muss in der Versicherungswelt

Ist der Underwriting-Prozess im Gange, bewertet der Mitarbeiter das Risiko, ob ein Schadensfall entstehen könnte. In diesem Zusammenhang muss der Risikobewerter in der Lage sein, zukünftige Entwicklungen eines Marktes oder eines Produktes zu antizipieren. Dasselbe gilt für gesellschaftliche Entwicklungen oder Wetteränderungen. Daneben nimmt die Bewertung gesundheitlicher Risiken von potenziellen Versicherungsnehmern eine besondere Rolle ein. Auf Grundlage der eigenen Bewertung sind durch den Risikobewerter passende Vertragstexte und -programme zu erstellen. Außerdem hat der Mitarbeiter in der Underwriter-Funktion die Möglichkeit, Versicherungsinhalte individuell auf die Situation des Versicherungsnehmers zuzuschneiden.

Vielfältige Zusammenarbeit mit Externen charakterisiert das Berufsbild

Da industrielle, gewerbliche und persönliche Risiken bewertet werden müssen, muss der Risikobewerter immer auf Höhe des aktuellen Tagesgeschehens sein. In jedem Fall ist die Verfolgung von Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten notwendig. Um Nachrichten auf das zu erstellende Szenario anwenden zu können, müssen diese in der Gesamtheit verstanden und in Bezug auf die wirtschaftliche Gesamtsituationen gesetzt werden. Dies in der notwendigen Tiefe zu erledigen, ist mitunter schwierig. Deshalb arbeiten Risikobewerter oft mit anderen Professionellen, sogenannten Sachverständigen, zusammen. Diese Zusammenarbeit unterstützt die Erstellung von Gutachten und die Erstellung von Krisen- oder Schadenszenarien. Underwriting-Mitarbeiter stehen im Zuge der Versicherungsvertrags- und programmerstellung häufig mit dem zu betreuenden Kunden in Kontakt. Selbstsicheres Auftreten, Wissen und Erfahrung sind dabei einzufordern, denn in der Diskussion mit neuen Kunden sind die Herleitungen der Szenarien und die daraus schlusszufolgernden Resultate logisch und verständlich zu vermitteln.

Versicherungen sind Unternehmen mit Gewinnabsicht

Wie jedes andere Unternehmen will auch eine Versicherungsgesellschaft Geld verdienen. Hierbei sind Risikobewertungen unabdingbar. Sollte ein Risiko als sehr hoch bewertet werden, sind die Versicherungsbedingungen und -beiträge dementsprechend anzupassen. Schadensfälle dürfen das Unternehmen nur insoweit belasten, als am Ende, auch bei der Übernahme von Schadensfällen, immer noch schwarze Zahlen stehen. Dem Underwriter kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Um effizient und vor allem nachvollziehbar agieren zu können, bedient sich der Risikobewerter Zahlenkolonnen und Statistiken. Diese gilt es zu interpretieren und Eventual-Szenarien daraus zu entwickeln. Beim Durchspielen von Szenarien erfolgt eine Anpassung an den Markt und zukünftige Entwicklungen. Fortschritte sind durch den Risikobewerter zu beobachten, auszuwerten und gegebenenfalls in neue Szenarien einzuarbeiten. Alles in allem ergibt dies ein komplexes Aufgabenfeld für Mitarbeiter, die sich dem Underwriting verschreiben. Außerdem tun Risikospezialisten gut daran, sich betriebswirtschaftlich und juristisch weiterzubilden. Je komplexer das zu entwerfende Szenario ist, umso besser hat der Risikobewerter gewappnet zu sein. Technische Kenntnisse vermischen sich mit mathematischen Fertigkeiten, die beide im Rahmen der Risikobewertung und des daraus entstehenden Versicherungsvorschlages genutzt werden. Es müssen passende Tarife zu besten Konditionen errechnet und begründet werden. Dies verlangt viel Wissen und am besten eine ordentliche Portion Erfahrung.

Wer kann sich für das Underwriting qualifizieren?

Grundsätzlich gilt, dass Underwriting eine Karrierechance für viele Berufszweige bietet. Die Vielseitigkeit der Risiken unseres Lebens benötigt eine Vielseitigkeit von Underwriting-Bewerbern. Keine Versicherung macht eine Ausnahme, alle bedienen sich der Expertise von Risikobewertern und führen aktives Risiko-Controlling durch. Bewerber aller Berufszweige haben die Möglichkeit, sich für die Stellen zu qualifizieren. Zumeist werden diese in berufsverwandten Versicherungsangeboten eingesetzt. Ingenieure, Physiker, Mathematiker, Betriebswirtschaftler, Wirtschaftsingenieure, Mediziner, Chemiker oder Juristen, allesamt können sich für das Underwriting bewerben und haben gute Chancen, im jeweiligen Berufsumfeld aktiv werden zu können. Daneben ist selbstverständlich der Einstieg über die Ausbildung in der Versicherungsbranche möglich. Wer hier mit Erfahrung punkten kann, hat es im Nachhinein bei der detaillierten Risikobewertung einfacher. Bei vielen Versicherern gilt, Angestellte erst nach rund sechs Jahren Erfahrung in Versicherungsarbeit als selbstständige Risikobewerter einzusetzen. Diese Zahl ist allerdings keine feste „Hausnummer“ und verändert sich durchaus bewerberspezifisch.

Lohn oder Gehalt können sich ohne Wenn und Aber sehen lassen

Lohn oder Gehalt hängen in aller Regel vom Einstiegslevel, der Region und der Größe des zu betreuenden Bereiches ab. Trotz einer adäquaten Ausbildung im Vorfeld ist von allen Versicherern vorgesehen, Mitarbeiter im Underwriting zunächst intern auf die Anforderungen des Jobs zu schulen. Dies hat insoweit Berechtigung, da es sich bei Risikobewertungen um Ausarbeitungen handelt, welche später massive Auswirkungen für das Versicherungsunternehmen haben können. Berufsanfänger können mit einem Grundgehalt von 46.000 bis 60.000 Euro rechnen. Haben Bewerber bereits Kurse in Richtung Underwriting besucht oder sogar Zertifikate im entsprechenden Umfeld erworben, ist das Einstiegsgehalt oft etwas höher angesetzt. Grund hierfür ist, dass eine Versicherung normalerweise bereit ist, bereits geleistete Ausbildung materiell anzuerkennen. Daher ist es nicht unüblich, dass bei profunder Vorausbildung sogar ein Einstiegsgehalt bis zu 75.000 Euro möglich ist.

Wo kann der Risikobewerter arbeiten?

Die Versicherungslandschaft ist geprägt von Sach-, Lebens-, Kranken- oder Rückversicherungen. Allein die schiere Anzahl an Verwendungsmöglichkeiten und Spezialisierungen machen das Berufsbild des Underwriters interessant. Absolventen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, die im Versicherungsbereich tätig sind, können eine Verwendung als Risikobewerter als Langfristziel anstreben. Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, ein Gespür für Risiken und der alltägliche Umgang mit computergestützten Modellen kreieren abwechslungsreiche und fordernde Arbeitstage. Analytische Fähigkeiten werden im Tagesgeschäft abgefordert, um sich mit der Erstellung der Szenarien so nah wie möglich am Zahn der Zeit und aktuellen Begebenheiten aufzuhalten. Überzeugungskraft ist notwendig, um das erstellte Modell zu präsentieren. In der internen und externen Diskussion spielt eine gesunde Kommunikations- und Diskussionsfähigkeit eine ausgeprägte Rolle. Außerdem wird für eine Position im Underwriting Entscheidungsfreude vorausgesetzt. Orientiert sich diese dann noch an der notwendigen Gewinnoptimierung, sind die wesentlichen Kriterien an einen Risikobewerter erfüllt. Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung ist von vielen Versicherern gefordert, dass Underwriting-Kandidaten über profunde Fremdsprachenkenntnisse verfügen. Hier ist Englisch als Fremdsprache Nummer Eins ein Muss, jede weitere Fremdsprache ein Bonus.

Dem Verdienst ist langfristig keine Grenze gesetzt

Hat sich ein Mitarbeiter im Underwriting bewährt, sind Gehaltsperspektiven im Laufe der Zeit keine Grenzen gesetzt. In aller Regel hängt die Vergütung von der Größe der zu betreuenden Projekte ab. Zunächst hat sich der Mitarbeiter allerdings zum Senior-Underwriter durchzukämpfen. Mindestgehälter für Senior-Underwriter sind bei rund 80.000 Euro angesetzt. Dies sollte Ansporn genug sein, sich im Bereich der Risikobewertung zu vertiefen. Ohne eigenes Zutun geht es allerdings nicht. Ständige Weiterbildung und Eigeninitiative erhöhen die Chance, sich selbst für die interessanten Aufgaben anzubieten. Um einen langen Atem, breites Basiswissen und detaillierte Expertise im Fachbereich kommt kein Bewerber herum und das ist gut so. Sowohl die Versicherer als auch potenzielle Versicherungsnehmer profitieren von der Professionalität, die Risikobewerter an den Tag legen sollten. Je besser die Szenarien, Auswertungen und jeweiligen Rückschlüsse, umso fairer behandelt fühlen sich alle in den Prozess Involvierten. Passende Versicherungsprogramme mit sinnvollen Beiträgen garantieren ein gutes Miteinander im hart umkämpften Markt der Versicherungslandschaft. Underwriting-Mitarbeiter sind ein nicht wegzudenkendes Bindeglied zwischen den Organisationen, den Kunden, den Gegebenheiten und dem resultierenden Risiko, dem alle Beteiligten unterliegen.

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