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Plattenleger

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Durchschnittslohn: Plattenleger

Plattenleger Lohn

Berufsbeschieb Plattenleger

Der Beruf des Plattenlegers ist einer der Bauberufe, die eine gute Zukunft haben. Böden, Wände und Treppen mit Platten zu versehen, ist eine anspruchsvolle, aber auch abwechslungsreiche Tätigkeit. Mit „Plättli“ aus Keramik, Mosaik, Kunst- und Naturstein werden Neu- oder Umbauten verschönert. Präzision und Kreativität sind gefragt. Selbstständiges Arbeiten ist unerlässlich.

Voraussetzungen

Um eine Lehrstelle als Plattenleger darf sich bemühen, wer die obligatorische Volksschule abgeschlossen hat und mindestens 15 Jahre alt ist. Vorteilhaft ist es, wenn der Betreffende gut rechnen kann und ein hervorragendes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt. Er muss handwerklich geschickt sein und exakt arbeiten können. Dafür braucht es ein gutes Auge und ein ausgeprägtes Gefühl für Formen und Farben. Zum Plattenlegen sind Kraft und Beweglichkeit notwendig. Der Lernende sollte sich einer guten körperlichen Gesundheit erfreuen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Einmal in der Woche besucht der Auszubildende die Berufsschule, wo er berufsbezogene Fächer zu den Themen Plattenarbeiten, Servicearbeiten, Kundenberatung und Administration, sowie Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz besucht. Zusätzlich muss er überbetriebliche Kurse zu unterschiedlichen Themen absolvieren. Der Lehrling lernt die für seinen Beruf notwendigen Baumaterialien, Baustoffe, Werkzeuge und Maschinen kennen. Er weiss am Ende der Lehre über unterschiedliche Einrichtungen und Konstruktionstechniken Bescheid. Fallen die schulischen Leistungen überdurchschnittlich gut aus, kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden. Die Ausbildung wird mit dem eidgenössischen Fähigkeitsausweis „Plattenleger/in EFZ“ abgeschlossen.

Aufgaben

Die Hauptaufgabe des Plattenlegers besteht im Verlegen der Platten. Sowohl in privaten Haushalten als auch in Büro- oder Industriegebäuden, Gewerbebauten, Restaurants, Spitälern, Schulen oder Hallenbädern werden diese verlegt. Besonders häufig finden sich Plattenböden im Wohnbereich, in der Küche, dem Badezimmer, dem Gang, dem Treppenhaus und auf der Terrasse. Doch je nach Wunsch des Kunden können auch andere Flächen mit Platten bestückt werden. Bevor der Fachmann mit der eigentlichen Arbeit des Plattenverlegens beginnt, muss er die Beschaffenheit der Untergründe überprüfen und diese genau vermessen. Unebene Flächen werden gespachtelt oder nivelliert. Bei Umbauten müssen die alten Beläge manchmal herausgerissen oder herausgespitzt werden. Nassbereiche erfordern eine Abdichtung des Untergrundes. Danach plant der Handwerker, wie die Platten am besten einzuteilen sind. Einerseits muss dies optisch schön aussehen, andererseits sollte er möglichst wenig Platten zuschneiden müssen. Eine Absprache mit dem Kunden ist hier zentral. Dabei sind Einfühlungsvermögen, Verständnis und eine kompetente Beratung gefragt. Der Fachmann muss beurteilen können, welche Platten von Form, Grösse, Farbe und Beschaffenheit her am besten passen und welche Verlegart sich im konkreten Fall besonders gut eignet. Erst wenn eine Übereinkunft mit dem Kunden besteht, kann mit der eigentlichen Arbeit, dem Verlegen der Platten, begonnen werden. Diese werden auf ein zuvor aufgestrichenes Mörtelbett oder eine spezielle Klebemasse gelegt. Hier ist präzise Arbeit gefragt, denn ein Laie darf keine Unregelmässigkeiten bei den Abständen zwischen den Platten erkennen. Ein exaktes Zuschneiden von Rand- oder Eckstücken mit Handfräse, Diamantnassfräse oder Plattenschneidmaschine ist zwingend. Nach dem Verlegen muss der Boden je nach Material für zwei bis zwölf Stunden trocknen. Danach füllt der Handwerker die Fugen mit einem passenden Fugenmaterial aus. Am Schluss reinigt er die Platten gründlich. Eine umweltgerechte Entsorgung des Abfalls gehört hier wie für alle Bauberufe selbstverständlich dazu. Zu den administrativen Arbeiten gehören das Festhalten des Materialverbrauchs und das Erstellen von Rapporten, Arbeits- und Zeitplänen. Der Fachmann kennt mögliche Gefahren auf der Baustelle und achtet auf die Vorschriften zu Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit.

Berufsbedingungen

Plattenleger arbeiten häufig in Kleinbetrieben. Meist sind zwischen zwei und sechs Mitarbeiter in einem Plattenlegerbetrieb tätig. Vielfach arbeiten sie allein, auf grösseren Baustellen jedoch auch in Teams. Für den Beruf des Plattenlegers gibt es ein grosses Angebot von Lehrstellen. Etwa 120 Lehrlinge werden in der Deutschschweiz pro Jahr ausgebildet. Ein ausgelernter Fachmann hat hervorragende Chancen, eine Stelle zu finden. Plattenbeläge sind sehr gefragt, denn sie lassen sich leicht pflegen, vertragen starke Belastungen, Nässe und Temperaturschwankungen und sehen geschmackvoll aus. Zudem sind sie antistatisch und ökologisch unbedenklich. Verglichen mit anderen Berufen der Baubranche liegt das Gehalt des Plattenlegers in der oberen Mitte. Gemäss Landes-Gesamtarbeitsvertrag für das Plattenlegergewerbe (gültig ab 1. Juli 2018) sollte der Lohn für eine Fachkraft mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis mindestens 5'170.00 CHF im Monat betragen. Das Gehalt eines Lernenden wird im 1. Lehrjahr auf einen Lohn von mindestens 750.00 CHF, im 2. Lehrjahr von mindestens 900.00 CHF und im 3. Lehrjahr von mindestens 1'200 CHF festgelegt. Im Schnitt verdient ein Fachmann zwischen 62'000 und 66'000 CHF im Jahr. Je nach Kanton und Betrieb sehen die Zahlen etwas unterschiedlich aus.

Weiterbildungs- und Karriere Möglichkeiten

Zur Weiterbildung werden Kurse von Fach- und Berufsfachschulen angeboten. Auch beim Schweizerischen Plattenverband (SPV) in Dagmersellen können Schulungen und Konferenzen besucht werden. Als Zusatzlehre eignet sich eine Zweitausbildung zum Ofenbauer oder Maurer. Eine Spezialisierung beispielsweise zum Mosaiker, Kundenberater oder Betriebsleiter ist möglich. Aufstiegsmöglichkeiten hat der Handwerker durch die Berufsprüfung (BP) zum Plattenlegerchef oder die Höhere Fachprüfung (HFP) zum Plattenlegermeister. Für beide Ausbildungen erhält er nach Bestehen der Prüfung ein eidgenössisches Diplom. Durch Absolvierung der Höheren Fachschule ist es möglich, sich in ähnlichen Fachrichtungen weiterzubilden. Die Fachhochschule bietet Studiengänge in verwandten Fachgebieten an.

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