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Maurer

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Durchschnittslohn: Maurer

Maurer Lohn

Der Beruf Maurer

Überall mangelt es an Wohnraum und genau deshalb boomt die Bauindustrie. Wer als Maurer beginnen möchte, der hat garantiert eine rosige Aussicht vor sich und wird sich nicht über zu wenig Aufträge beschweren. Der Beruf des Maurers ist bei vielen jungen Menschen nicht besonders beliebt, weil man hart arbeiten muss. Allerdings ist das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen fertiggestellt zu haben, wunderbar belohnend und auch das Gehalt fällt ziemlich hoch aus. Wie viel das genau ist, welche Voraussetzungen Bewerber mitbringen sollten, welche Möglichkeiten es nach einer erfolgreichen Ausbildung gibt und was in diesem Beruf für Aufgaben anfallen, ist hier übersichtlich zusammengestellt worden.

Tätigkeit im Berufsleben

Vor jedem Bau müssen die Baupläne des Bauzeichners oder Architekten geprüft werden sowie geprüft werden, welche und viele Materialien für den Bau angefordert werden müssen. Auch welche Maschinen und Geräte zum Einsatz kommen, müssen sie vorher anhand des Bauprojekts entscheiden. Wer in diesem Beruf arbeitet, ist Teamplayer, denn vor und während der Arbeit gilt es, immer mit allen Beteiligten im engen Austausch zu stehen. So kann ein Projekt gemeinsam von Erfolg gekrönt sein. Es muss ein betoniertes Fundament geschaffen werden, aber auch die Wandgussformen aus Holz und Stahl. Diese werden später mit flüssigem Beton gemischt, den es zuvor anzurühren gilt. Steht das Fundament, kann es mit der eigentlichen Maurertätigkeit losgehen. Mit Kleber oder Mörtel setzen die Arbeiter Schicht für Schicht Ziegelsteine übereinander und ziehen so Mauern hoch. Mit Alulatten muss ständig überprüft werden, ob diese auch exakt gerade sind. Dabei kommen oft auch moderne Lasermessgeräte zum Einsatz. Steht der Rohbau, so geht es an die Aussen- und Innenputzarbeiten. Kellerwände werden gegen Feuchtigkeitseindrang abgedichtet, Aussenwände gegen Kälte gedämmt und der Schornstein wird gebaut. Auch bei Altbausanierungen gilt es anzupacken. Oft ist es die letzte Rettung für alte, brüchige Gebäude, von deren Wänden schon der Putz bröckelt. Sollte gar nichts mehr zu machen sein, so muss der Abbruch erfolgen. Auch dafür ist man zuständig in diesem Beruf.

Persönliche Voraussetzungen

Wie oben bereits geschrieben ist Teamfähigkeit ganz besonders wichtig. Nur wenn man mit anderen Menschen kommunizieren kann, gelingen aufwendige Bauten und Projekte zur Zufriedenheit von allen Beteiligten. Daneben ist ein hohes Mass an Sorgfaltspflicht, räumliches Vorstellungsvermögen und ein gutes Verständnis der Mathematik von grosser Bedeutung. Wer in der Baubranche arbeitet, der muss anpacken können. Eine gute Körperbeherrschung und eine gute körperliche Verfassung sind unersetzbar. Oft wird in grossen Höhen gearbeitet. Schwindelfrei sollten Berufsanwärter also in jedem Fall sein. Auch handwerkliches Geschick ist sehr wichtig. Denn es kommt nicht nur darauf an, ob jemand schwere Fertigteile schleppen kann, sondern vor allem darauf, dass Steine absolute exakt aufeinander gesetzt werden. Jeder Fehler kann hier schwere Folgen mit sich ziehen. Konzentrieren, ohne sich schnell ablenken zu lassen, sollte man sich also können. Die Redewendung „pünktlich wie die Maurer“ kommt nicht von ungefähr. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit stehen ganz hoch im Kurs für diesen Beruf. Es gibt viele Gefahren, wenn man teilweise mit schwerem Gerät in der Höhe arbeitet, oder in renovierungsbedürftigen Bauwesen herumläuft. Hier braucht es keine Draufgänger, sondern Menschen, die Sicherheitsvorschriften ernst nehmen und sich daran halten.

Arbeitsalltag

Ein grosser Vorteil in dieser Branche: Meistens ist man draussen in der Natur und sitzt nicht in stickigen Büroabteilungen herum. Normalerweise wird in allen möglichen Betrieben des Baugewerbes gearbeitet. Das können Fertighausfirmen sein, oder Sanierungsunternehmen, oder eben Hochbauunternehmen. Überall wo neues geschaffen werden muss, braucht es ausgebildete Leute, die sich mit Mauerwerken gut auskennen.

Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt sowohl in einem Betrieb, als auch parallel in der Berufsschule und dauert drei Jahre. Einen vorgeschriebenen Schulabschluss, den der Bewerber dafür erreicht haben muss, gibt es nicht. Auch mit einem Hauptschulabschluss ist der Einstieg in den Beruf problemlos möglich. Berufsschule Inhalt Hier steht vor allem Mathematik auf dem Lehrplan. Wer bei diesem Gedanken eher von Bauchschmerzen gequält wird, der sollte besser die Finger davon lassen. Mathe ist für den Beruf immens wichtig. Die Schüler lernen, wie man mit den unterschiedlichen Werkzeugen und Maschinen umgehen muss, wie man professionelle Skizzen anfertigt und richtig liest. Ausserdem steht Physik auf dem Lehrplan, um mehr über Kräfte und deren Wirkungen zu verstehen. Grossen Bestandteil nehmen die Bereiche Arbeitsschutz und Sicherheit ein. Denn dieser Job ist nicht gerade ungefährlich.

Im Betrieb

Hier lernen die Teilnehmer ebenfalls viel über Geräte und Werkzeuge und den richtigen Umgang damit. Auch das richtige Anmischen von Mörtel und Beton wird vermittelt, ehe die ersten Wände, Schornsteine und Treppen gebaut werden. Die Ausbildung in den verschiedenen Betrieben läuft meist nach dem Motto „Übung macht den Meister“ ab. Sobald man mit den wichtigen Dingen vertraut ist, geht es also ans Eingemachte und raus auf die Baustelle.

Weiterbildung

Keinesfalls ist nach der Ausbildung Schluss. Wer möchte, dem stehen die Türen nun offen. Je nach Interessengebiet, gibt es Seminare und Lehrgänge. Beispielsweise zur Bausanierung, Stuckarbeit, Hochbautechnik oder Unfallverhütung. Vor allem mehr Geld verspricht eine Weiterbildung zum Betonmeister, technischen Fachwirt, Polier oder Ausbilder. Sogar ein Studium kann man nach dem Meisterabschluss antreten. So gibt es den Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen oder den 2-Fach-Bachelor Bautechnik.

Lohn während und nach der Ausbildung

Je nach Bundesland bekommen Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr etwa 825 CHF brutto monatlich. Im darauffolgenden Jahr beginnen die ersten tatsächlichen Tätigkeiten und so steigt auch der Lohn. Auf rund 870 bis 1.200 Euro. Im dritten Jahr kann das Gehalt noch einmal um fast 300 Euro steigen. Wer die Ausbildung erfolgreich bestanden hat und etwas Berufserfahrung sammeln konnte, der kann mit einem Einstiegsgehalt von 1.700 bis 2.500 Euro durchaus rechnen. Wer sich weiterbilden und weiterqualifiziert, zum Beispiel zum Polier, der schafft es unter Umständen sogar auf bis zu 3.000 Euro, mit Meistertitel auf bis zu 4.000 Euro. Es steht einem natürlich frei, sich später auch mit einer eigenen Baufirma selbstständig zu machen. Wer besonders schnell und geschickt ist, kann auch als sogenannter Akkordmaurer weitermachen. Dann sind auch höhere Beträge drin. Je nach Verhandlungsgeschick und Können. Die Löhne in der Branche regeln übrigens die gav bauhauptgewerbe. Darunter versteht man die Gesamtarbeitsverträge.

Vorteile im Beruf

Man ist meistens an der frischen Luft und hat mit Menschen zu tun. Wer gerne anpackt, handwerklich aktiv ist und Freude daran hat, Dinge entstehen zu sehen, der ist in dieser Branche sicher gut aufgehoben. Der Beruf bringt auch ein gewisses Sicherheitsrisiko mit, aber wer gut aufpasst, wird belohnt. Und nicht zu vergessen: Das Gehalt ist definitiv nicht schlecht. Job mit Zukunft? Absolut. Auch wenn in der Zukunft vielleicht Flugtaxis durch unser Land fliegen und Autos ganz von alleine fahren: Gebaut werden muss immer. Die Bevölkerungsdichte geht steil nach oben und es mangelt überall an Wohnraum. Die Baubranche boomt also nicht nur im Moment, sondern sicher auch noch in vielen Jahren. Dieser Job hat also eindeutig eine vielversprechende Zukunft. Bauberufe braucht es an allen Ecken und Enden. Wirklich das Richtige für mich? Wer noch daran zweifelt, ob der Beruf des Maurers wirklich zu einem passt, der kann das beispielsweise mit einem Praktikum herausfinden. Viele Unternehmen suchen händeringend nach solchen, die auch mit anpacken können. Das hat den grossen Vorteil, dass man gleich mitbekommt, wie es auf dem Bau zugeht und Arbeitsluft schnuppern kann. Eine wirklich gute Chance in einigen Tagen oder Wochen herauszufinden, ob einem diese Tätigkeit liegt. Auch im Bekanntenkreis oder bei Freunden kann man nachfragen, sollte es jemanden geben, der aus der Branche kommt.

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