Aktuelle Jobs

Zeichner

55.263 - 70.663 CHF

Alle angezeigten Löhne basieren auf einem Vollzeitpensum und einer Zahlung von 13 Monatslöhnen. Es werden Bruttolöhne (vor Abgabe von Sozialleistungen) angezeigt.

Mittlere Lohnspanne in der Schweiz

Durchschnittlich verdient man als Zeichner 4.814 CHF pro Monat. Davon erhält die Hälfte zwischen 4.251 und 5.436 CHF im Monat.

Dein Lohn im Vergleich

Was verdienen Mitbewerber bei vergleichbarer Qualifikation und wieso? Hier erfährst du’s!

Das ist der Spitzenlohn als Zeichner

Branche Arbeitsort Geschlecht

Detaillierte Lohnstatistiken freischalten

Hilf uns dabei, das Lohngefälle transparent und langfristig fairer zu gestalten. Hierfür benötigen wir nur ein paar Eckdaten zu deinem aktuellen Job. Keine Sorge: Deine Daten werden sicher verschlüsselt und bleiben absolut anonym.

30+ neue Jobs

Job-Vorschläge als Zeichner

Unser Jobletter hält dich per E-Mail auf dem Laufenden: Erhalte aktuelle Stellenangebote und sichere dir deinen Traumjob!

Hier klicken und den wöchentlichen Jobletter abonnieren

Aktuelle Artikel zum Thema Lohn

Durchschnittslohn: Zeichner

Zeichner Lohn

Zeichner 5811485

Berufsbeschreibung Zeichner

Das Berufsbild des technischen Zeichners ist vielumfassend. Vorwiegend erstellt dieser jedoch nach den Vorgaben und Vorstellungen von einem Konstrukteur, einem Architekt oder Raumplaner exakte Zeichnungen, welche als Grundlage für den Fertigungsbereich dienen. Diese Zeichnungen können einerseits per Hand auf dem Zeichenbrett getätigt werden, jedoch kann man diese auch an einem Computer mittels Computer-Aided-Design-Programmen (kurz: CAD) angefertigt werden. Somit konstruieren und zeichnen diese Skizzen, Modelle und Pläne für diverse Projekte. Bei Bedarf führen dieseauch vor Ort erste Aufzeichnungen durch.

Von Vorteil bei einer Ausbildung zum Zeichner ist ein naturwissenschaftliches Interesse und gute mathematische Fähigkeiten, denn zum Grossteil werden bei diesem Berufsfeld die planerischen Aufgaben übernommen. Das bedeutet, dass diese in Verbindung und unter Berücksichtigung von naturwissenschaftlichen Gesetzmässigkeiten und mathematischen Berechnungen durchgeführt werden müssen. Weiterhin ist es wichtig die Eigenschaften diverser Werkstoffe zu kennen und die physikalischen und chemischen Zusammensetzungen der Baumaterialien zu kennen. Jedoch ist nicht nur der Werkstoff an sich wichtig, denn dieser muss ebenfalls die baurechtlichen Vorgaben kennen, um zu wissen, ob das erdachte Projekt auch unter diesen Regularien und Gesetzmässigkeiten durchführbar ist. Nach der allgemeinen Ausbildung kann man dann somit mit den CAD Systemen am Computer umgehen und technische Zeichnungen und Dokumente mit Hilfe dieser Programme erstellen. Weiterhin kann der Auszubildende nach dem vierten Lehrjahr die Wünsche und Vorstellungen von Architekten und Ingenieuren zeichnerisch umsetzen und diese mit Hilfe der zu beachtenden Regularien visualisieren. Weiterhin kann der ausgelernte Azubi Berechnungen Ausführungen und die Entwicklung von Produkten über den ganzen Lebenszyklus hinweg begleiten. Dazu gehört ferner auch die Animation und Simulation von Änderungswünschen. Das Berufsbild ist sehr kurzlebig und wandelbar, sodass sich das Berufsbild innerhalb der letzten 30 Jahre grundlegend gewandelt hat. Somit wurde auch das Ausbildungssystem von Grund auf erneuert. Jedoch ist es weiterhin nicht möglich jedes entstehende Problem mit dem gleichen System zu lösen – für jedes spezielle Problem und für jede Planungsaufgabe wird ein anderes System oder Programm genutzt, welches den speziellen Anforderungen des zu erstellenden Projektes gereicht wird.

Je nach Fachrichtung und je nach Betrieb können sich die Azubis auch auf diverse Bereiche spezialisieren. Dabei gibt es beispielsweise die Fachrichtung Architektur, wobei hierbei Pläne von Wohnhäusern, Einkaufsgebäuden, Bürogebäuden und allen weiteren Hochbauten erstellt werden. Somit kann dieser auch bei Präsentationen vom Auftraggeber dabei sein, diese ggf. sogar halten und ebenfalls Baukontrollen vor Ort durchführen, um zu schauen, ob der gesetzliche Rahmen auch eingehalten wird und das Projekt so realisiert werden kann. Eine weitere Fachrichtung ist der Ingenieurbau. Dabei liegt der Fokus auf Tragkonstruktionen von Hochbauten und der Planung von Tiefbauten. Hierbei geht es insbesondere um die Infrastruktur für die Entsorgung, den Wasserbau oder auch den Verkehr. Ein weiterer Berufszweig ist der des Innenarchitekten. Dabei wird sich meist an der Umgestaltung von Wohnungen, Messeständen oder anderen Räumen oder Lokalitäten beteiligt. Sollte der Auszubildende jedoch ein gehobenes Interesse an Pflanzen haben, so ist eine weitere Fachrichtung interessant – Zeichner/in für Landschaftsarchitektur. Hierbei liegt der Fokus auf der Gestaltung der Pläne für Grünanlagen oder diversen anderen Landschaften, ob Erholungs-, Arbeits- oder Naturschutzbereich. Auszubildende der Richtung Raumplanung beschäftigen sich mit der Gestaltung und Entwicklung von ganzen Dörfern, Städten oder anderen Regionen. Der Fokus hierbei liegt auf der Landschafts- und Verkehrsplanung.

Sollte sich für diese Ausbildung entschieden werden, so gibt es einige Rahmenbedingungen zu beachten. Die Dauer der Ausbildung beträgt vier Jahre. Davon sind im ersten Ausbildungslehrjahr zwei Tage schulische Bildung an einer Berufsschule, ab dem zweiten Lehrjahr sind es nur noch 1 – 1,5 Tage pro Woche. Wie bereits im oben erwähnt, kann sich hierbei zwischen fünf Fachrichtungen entschieden werden: Architektur, Ingenieurbau, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Raumplanung. Es wird weiterhin ein Betrieb benötigt, welcher Lehrlinge ausbildet. Dies kann jeglicher Betrieb mit entsprechender Fachrichtung sein. Typische Betriebe für die berufliche Praxis sind beispielsweise das Bauamt oder auch Architektur- und Bauingenieurbüros. Wichtig bei der Ausbildung ist mathematisches und naturwissenschaftliches Interesse und Geschick, da diese Fähigkeiten bei der Ausbildung zwingend benötigt werden. Weiterhin sind die visuelle Vorstellungkraft und das räumliche Denken ein weiterer wichtiger Faktor. Ein Realschulabschluss mit guten Leistungen in Mathematik, technischem Zeichnen und der allgemeinen Sprache ist zwingend von Nöten. Bei sehr guten schulischen Leistungen während der Ausbildung kann ebenfalls das Abitur nachgeholt werden.

Weitere wichtige Anforderungen, welche der Auszubildende unbedingt erfüllen sollte, sind neben dem räumlichen Vorstellungsvermögen auch das abstrakte und logische Denken und ein tiefreichendes Verständnis für komplexe Zusammenhänge. Weiterhin sollte der Auszubildende ein gewisses graphisches Talent mit sich bringen und schnelle Skizzen und Zeichnungen per Hand erledigen können. Weiterhin sollte er auch gute Computerkenntnisse mitbringen, da die Skizzen nicht nur auf Papier erledigt werden, sondern mittels CAD-Programmen auch im Computer erstellt werden können und müssen. Weiterhin sollte man sich selbst gut organisieren können, eine exakte und sorgfältige Arbeitsweise an den Tag legen und weiterhin teamfähig sein. Der Beruf des technischen Zeichners ist kein Alleingang – man ist auf Anweisungen und Informationen von diversen Berufsgruppen (Konstrukteur, Raumplaner, Architekt o.ä.) angewiesen und muss oft eng mit diesen zusammenarbeiten. Aufgrund dessen ist Freude beim Umgang mit Menschen hilfreich und nötig, wie auch ein gutes Verhandlungsgeschick, welches oftmals bei Treffen mit den Endkunden eingesetzt werden muss. Bei diesem Berufsfeld gibt es keine klare Geschlechterpräferenz und ist somit ein Beruf für Frau und Mann – der Frauenanteil liegt bei 52,2%. Somit ist der Beruf sehr gleichmässig auf beide Geschlechter verteilt.

Sollte die Ausbildung für einen persönlich irgendwann nicht mehr ausreichen und man kommt an seine persönlichen Grenzen, so besteht immer die Möglichkeit sich in diesem Beruf weiter zu bilden. Durch eine Berufsprüfung kann man beispielsweise zum Bauführer aufsteigen, durch eine höhere Fachprüfung kann man auch zum Bauleiter im Hochbau- und Tiefbauamt befördert werden und bei dem erfolgreichen Besuch einer Fachhochschule, kann man seinen Bachelor of Science im Bauingenieurwesen oder den Bachelor of Arts in Architektur absolvieren. Sollten einen diese Berufszweige nicht interessieren so kann man auch Bachelor of Science in Landschaftsarchitektur oder in Raumplanung studieren, sowie den Bachelor of Arts in Innenarchitektur. Der Beruf des technischen Zeichners wird sehr gut vergütet, was sich auch bereits in der Ausbildung bemerkbar macht. Bereits im ersten Lehrjahr erhält man als Auszubildender zwischen 734 und 840 CHF. Im zweiten Lehrjahr liegt das Gehalt zwischen 198 und 866 CHF und im dritten Lehrjahr verdient man bereits 867 bis 942 CHF. Im letzten Ausbildungsjahr wird man mit einem Lohn zwischen 915 und 1011 CHF entlohnt. Wie hoch das Gehalt nach der Ausbildung ausfällt, ist natürlich immer abhängig von dem Betrieb und der Branche, in welche man einsteigt. Jedoch sind Jahresgehälter von 25.000 bis 30.000 CHF brutto in diesem Berufszweig keine Seltenheit und schon für Berufseinsteiger zu erzielen. Aufgrund der zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten und den immer höher werdenden Anforderungen, kann der Lohn mit deiner beruflichen Laufbahn auch immer weiter steigen. Somit gilt generell: je mehr Verantwortung du in deinem Tätigkeitsbereich hast, umso höher fällt auch dein jährliches Gehalt aus.

FAQ zu Lohn und Gehalt

Verwandte Jobs